Abo
  • IT-Karriere:

Zukunft der LED-Lampe: Was uns erleuchten wird

Lange als Statuslämpchen unterfordert, hat die LED-Lampe begonnen, den Markt zu verändern. Konkurrenz in der Branche durch Startups und neue Konzepte, die Limitierungen der Energiesparlampe zu überwinden, bringen die Chance auf nie dagewesenes Licht.

Artikel von veröffentlicht am
Ist die Lampe defekt, werden immer häufiger LED-Leuchtmittel eingesetzt.
Ist die Lampe defekt, werden immer häufiger LED-Leuchtmittel eingesetzt. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die Lichtbranche ist im Aufbruch. Vor allem im vergangenen Jahr haben sich LEDs vom Spielzeuglicht in billigen LED-Leisten und Statuslämpchen im Fernseher zu einer ernstzunehmenden und vor allem breit verfügbaren Alternative für fast alle Lichtprobleme entwickelt. Es ist noch gar nicht so lange her, dass es die ersten Retrofit-LED-Leuchtmittel für den Haushalt schafften, 1.500 Lumen Lichtstrom zu produzieren, und damit die klassischen 100-Watt-Birnen ersetzen konnten. Mittlerweile lässt sich sagen: Die meisten Leuchtmittel lassen sich durch LEDs ersetzen - egal ob im Haushalt, im Büro oder auf der Straße. Und die Entwicklung ist noch lange nicht am Ende.

Auf der vergangenen Messe Light + Building zeigte sich die Lichtbranche im Wandel. Traditionelle Unternehmen der Lichtindustrie konkurrieren mit Neulingen aus dem Halbleitermarkt und mit Startups, die Kunden mit dem richtigen Komponentenmix überzeugen wollen. LEDs werden effizienter und nähern sich besser als andere Leuchtmittel an die optischen Eigenschaften alter Glühlampen an. Doch im Detail hapert es an einigen Stellen. Deswegen geht die Entwicklung hin zu immer ausgeklügelteren Lösungen, die mit der alten Energiesparlampe nicht möglich wären, jedoch teilweise neue Bauformen verlangen. In manchen Bereichen kann dies als Chance verstanden werden - eine Chance auf bisher nicht dagewesenes Licht. Hier hat besonders die OLED-Technik Potenzial.

  • Für die Bürobeleuchtung interessant. Philips (Blau) braucht wenig Platz für die Elektronik. Toshibas LED-Röhre hat hingegen Nachteile in Rasterleuchten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Samsungs LED-Röhren liegen dazwischen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Von Philips und Eluxa gibt es bereits EVG-Röhren. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wer Schaden abwenden will und KVG/VVG-kompatible LED-Röhren von den neuen EVG-Modellen unterscheiden will, muss auf den Aufdruck schauen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Philips Instantfit im Betrieb. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Toshibas Leuchtmittel... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... für den GH76p-Sockel. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • LED-Röhren für den GX16-Sockel. (Bild: Lextar)
  • Moderne Straßenbeleuchtung von Toshiba. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Hinweisschilder können per LED... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... oder wie bei Philips per OLED beleuchtet werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Vier solcher OLED-Panel kosten in einer Leuchte rund 1.000 Euro. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Panel erreichen noch keine gute Lichtausbeute. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sieht wie OLED aus, ist aber eine kunstvolle LED-Leuchte. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Osrams Leuchtenkonzept setzt ebenfalls auf LEDs. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dies wiederum ist LGs neue OLED-Tischlampe mit teilweise gebogenen Panels. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Samsungs wie auch...(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... LGs LED-Kerzen haben einen dickeren Bauch... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... als das längliche Modell von Toshiba... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... oder die sehr kompakte LED-Kerze von Philips. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die ist der minimal kürzeren Glühdraht-Kerze noch am nächsten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Zum Vergleich die hohe wie auch bauchige Leuchtstoffröhren-Kerze. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Glühdrahtsimulation Panasonic... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und die von Philips. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Philips-Lampe ist noch nicht verfügbar... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und bietet sehr schöne Effekte. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Panasonics Ansatz sieht durch den länglichen LED-Draht je nach Perspektive anders aus. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Toshiba-LED-Kerze im Betrieb. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Philips-LED-Kerze im Betrieb. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • LG-LED-Kerze im Betrieb.(Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Samsung-LED-Kerze im Betrieb. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Philips' Hue-Lampen,... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ... hier im GU10-Sockel,... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • können ihre Farben ändern. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Glühdrähte und die Simulationen. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Von links nach rechts: G4-Halogen (Noname), Verbatim-G4-Ersatz, LG-G9-Ersatz und die besonders voluminöse aber starke G4-LED-Lampe von Philips.  (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Bei allen Lampen zeigt sich, dass Elektronik und Kühlung noch immer viel Platz brauchen. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
Die Philips-Lampe ist noch nicht verfügbar... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die LED spart Energie und ist umweltverträglich. 80 bis 100 Lumen pro Watt sind schon möglich. Lebenszeiten von mehreren zehntausend Stunden versprechen viele Hersteller bei hoher Schaltfestigkeit und voller Helligkeit beim Start. Außerdem entfällt der Quecksilberanteil im Vergleich zu alten Energiesparlampen. Auf seltene Erden kann die LED als Leuchtmittel allerdings nicht verzichten - ein Problem, das auch Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren haben.

Wir wollen einige neue Zukunftsstrategien für das Licht betrachten, die auf LED- und der noch unreifen OLED-Technik basieren. Wer sich für einzelne Vorstellungen interessiert, dem empfehlen wir einen Blick in unser Special zur Light + Building. Die dort vorgestellten Einzelneuheiten werden hier nur am Rande betrachtet.

Retrofit-LED-Lampen ahmen Glühdrähte nach 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 159,90€ + Versand (Bestpreis!)
  2. 298,00€
  3. 83,90€

anybody 02. Mär 2019

Ich leider auch. Meine Empfehlung für Osram von vor kapp 5 Jahren nehme ich hiermit...

meister1983 13. Apr 2016

hallo, sie sind alle auf den richtigen weg, aber sie denken zu begrenzt, ich suche sei 15...

wolfarm 25. Jun 2014

tut mir leid, kann ich nicht ernst nehmen

kosst.amojan 22. Jun 2014

Das Gegenteil scheint der Fall zu sein, mein Lieber. Wenn eine LED-Lampe hergestellt...

wolfarm 20. Jun 2014

Der wichtigste Punkt an der Geschichte ist, daß harmlose Glühbirnen verboten worden sind...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Game Boy - ein kurzer Rückblick

Tetris, Pokémon, Super Mario - wir fassen die Geschichte des Game Boy im Video zusammen.

Nintendo Game Boy - ein kurzer Rückblick Video aufrufen
Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      Webbrowser: Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking
      Webbrowser
      Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking

      Die großen Browserhersteller Apple, Google und Mozilla versprechen ihren Nutzern Techniken, die das Tracking im Netz erschweren sollen. Doch das stärkt Werbemonopole im Netz und die Methoden verhindern das Tracking nicht.
      Eine Analyse von Sebastian Grüner

      1. Europawahlen Bundeszentrale will Wahl-O-Mat nachbessern
      2. Werbenetzwerke Weitere DSGVO-Untersuchung gegen Google gestartet
      3. WLAN-Tracking Ab Juli 2019 will Londons U-Bahn Smartphones verfolgen

        •  /