Neue Felder: Straßenbeleuchtung mit LED und die OLED-Lampe als Experimentierfeld

Alle Hersteller denken darüber nach, wie universell die LED-Technik eingesetzt werden kann. Nahezu jedes Leuchtmittel im Heimbereich und auch im Bürobereich kann nun durch energiesparende LEDs ersetzt werden. In einigen Hallen mutete die Light + Building wie ein Basar für Straßenlaternen an - selbst bei Herstellern, von denen es viele nicht erwarten. Sie versuchten, ein Geheimnis daraus zu machen, inklusive Fotografieverbot auf der Ausstellung.

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Toshiba etwa zeigte offen seine dimmbare Straßenleuchten, die zentral gesteuert werden und nur so viel Helligkeit abgeben, wie notwendig oder gewünscht ist. Toshiba sieht hier die Zukunft und will die Gelegenheit nutzen, diesen Markt zu belegen. Städte und Gemeinden sind jedoch sehr konservativ und scheuen hohe Investitionen in eine neue Lichtinfrastruktur. Philips hat sich deswegen "Lighting as a Service" ausgedacht. Es werden nicht nur Leuchten und Lampen verkauft, sondern gleich die gesamte Dienstleistung. Die Anfangsinvestitionen reduzieren sich dabei, und die Kosten werden über die Jahre verteilt an Philips gezahlt. Manch Politiker dürfte sich durch den schnellen Erfolg anlocken lassen, auch wenn er sich für die Zukunft von einem Hersteller abhängig macht.

  • Sharp LED mit änderbarer Farbtemperatur (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sharp LED mit änderbarer Farbtemperatur (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sharp LED mit änderbarer Farbtemperatur (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Sharp LED mit änderbarer Farbtemperatur (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Im Unterschied zu vielen herkömmlichen Straßenbeleuchtungen sind sie LED-typisch sofort so hell wie gewünscht. Dynamischere Anpassungen, etwa an das Wetter, sind möglich. Herkömmliche strombasierte Beleuchtungen bieten das genauso wenig wie Straßenlaternen, die noch einen Gasanschluss haben.

LEDs im öffentlichen Leben sind an sich nichts Neues. Viele Autohersteller setzen längst auf LEDs für Bremslichter und Tageslichtlampen. Ebenfalls verbreitet sind bereits LED-Ampeln. Sie fallen meist durch extreme Helligkeit am Abend auf. Auch tagsüber sind sie sehr gut erkennbar, und wer im öffentlichen Nahverkehr genauer hinschaut, sieht hier und da auch schon erste Umrüstungen. Wir haben etwa in Wien an einigen Bahnsteigen der U1 bereits LED-Lampen in Röhrenform entdeckt. Die sind von Leuchtstoffröhren kaum zu unterscheiden. Neue Baumärkte in Berlin setzen auch schon auf LED-Panels, verstecken die punktförmige Lichtabstrahlung allerdings nicht, wie wir in einem Baumarkt in Berlin-Halensee gesehen haben. Die Umrüstung auf LEDs läuft also bereits an. Die Industrie entwickelt derweil bereits die nächste Generation der Beleuchtung.

OLED-Lampen als Ergänzung zur LED

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OLED-Leuchten, für die es unseren Informationen nach noch keine Sockel gibt, sind der nächste Schritt bei den Leuchtmitteln, der langsam bezahlbar wird. So verlangt Philips für seine Lumiblade-Leuchte mit vier OLED-Quadraten rund 1.000 Euro und schafft damit 4 x 350 Lumen. Für eine Bürobeleuchtung braucht es recht viele dieser Lösungen. LGs OLED-Schreibtischlampe mit gemeinsam 350 Lumen an drei gebogenen OLED-Panels wird vermutlich günstiger als Philips Lumiblade. LEDs schaffen mit kluger Lichtverteilung ebenfalls Flächenlicht. Jedoch benötigt das viel Platz. Die OLED hat hier viel Potenzial. So viel, dass die Nasa bereits erste OLED-Lösungen im All testet.

  • Sharp LED mit änderbarer Farbtemperatur (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sharp LED mit änderbarer Farbtemperatur (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sharp LED mit änderbarer Farbtemperatur (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Sharp LED mit änderbarer Farbtemperatur (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Mit der OLED-Technik wird es voraussichtlich viele neue Einsatzzwecke geben, für die LEDs und ältere Leuchtmittel nicht infrage kommen. Philips sieht etwa gleichmäßig beleuchtete Hinweisschilder als Möglichkeit, die dünnen OLED-Leuchtmittel und ihre Lichtverteilung anzuwenden. Doch OLED-Lampen sind mit 50 Lumen pro Watt noch lange nicht da, wo LEDs bereits sind. Für solche bestimmten Zwecke könnte sich die OLED trotzdem als Alternative anbieten, da es hier nicht um hohe Lichtausbeute geht, doch bis dahin werden noch einige Jahre vergehen. Allerdings bleibt die kürzere Lebenszeit ein Problem. Einen Vorgeschmack bot Toshiba mit seinen OLED-Lampen, durch die der Nutzer von einer Seite hindurchschauen kann. Jedoch zeichnet sich ab: OLED wird eine ergänzende Lösung sein, die LED-Technik aber nicht ablösen. Sie wird in immer weiteren Bereichen eingesetzt, selbst dort, wo sie bisher alte Leuchtmittel nicht verdrängen konnte.

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 Lampen werden mit der LED intelligent und wechseln von Warmweiß auf KaltweißFazit: LED-Lampen aus ökologischen und ästhetischen Gründen 
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anybody 02. Mär 2019

Ich leider auch. Meine Empfehlung für Osram von vor kapp 5 Jahren nehme ich hiermit...

meister1983 13. Apr 2016

hallo, sie sind alle auf den richtigen weg, aber sie denken zu begrenzt, ich suche sei 15...

wolfarm 25. Jun 2014

tut mir leid, kann ich nicht ernst nehmen

kosst.amojan 22. Jun 2014

Das Gegenteil scheint der Fall zu sein, mein Lieber. Wenn eine LED-Lampe hergestellt...



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