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Ist die Lampe defekt, werden immer häufiger LED-Leuchtmittel eingesetzt.
Ist die Lampe defekt, werden immer häufiger LED-Leuchtmittel eingesetzt. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Neue Sockel für den LED-Lampen-Laden: GH76p, GX16 und die Zhaga-Bücher

Es hat seinen Grund, dass die Technik sich erst jetzt durchsetzt: LEDs reagieren empfindlich auf hohe Hitze, die bei hohen Lichtströmen entsteht. Ein Glühdraht hat damit kein Problem, eine LED hingegen verliert wertvolle Lebenszeit. Es müssen also entsprechend große Kühlkörper in die Konstruktion - ein Problem, das die 20 Jahre alte Status-LED nicht hat. Außerdem braucht die Halbleitertechnik viel Elektronik, um mit Dimmern und der Stromzufuhr kompatibel zu sein. Wer LED-Röhren gesehen hat, weiß es: Sie brauchen am Sockelende erstaunlich viel Platz für die Elektronik, insbesondere wenn sie EVG-kompatibel sind. Dafür haben Röhren nicht das Kühlungsproblem, das in anderen Sockeln vorherrscht.

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Die Abkühlung über die Fassung eines E27- oder E14-Sockels alleine reicht beispielsweise nicht aus. Bei typischen Halogen-Strahlersockeln reduziert sich das Potenzial der Abkühlung nochmals, auch weil die Aufnahmefassung als solche je nach Konstruktion der Leuchte sehr eng sein kann.

  • Für die Bürobeleuchtung interessant. Philips (Blau) braucht wenig Platz für die Elektronik. Toshibas LED-Röhre hat hingegen Nachteile in Rasterleuchten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Samsungs LED-Röhren liegen dazwischen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Von Philips und Eluxa gibt es bereits EVG-Röhren. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wer Schaden abwenden will und KVG/VVG-kompatible LED-Röhren von den neuen EVG-Modellen unterscheiden will, muss auf den Aufdruck schauen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Philips Instantfit im Betrieb. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Toshibas Leuchtmittel... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... für den GH76p-Sockel. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • LED-Röhren für den GX16-Sockel. (Bild: Lextar)
  • Moderne Straßenbeleuchtung von Toshiba. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Hinweisschilder können per LED... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... oder wie bei Philips per OLED beleuchtet werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Vier solcher OLED-Panel kosten in einer Leuchte rund 1.000 Euro. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Panel erreichen noch keine gute Lichtausbeute. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sieht wie OLED aus, ist aber eine kunstvolle LED-Leuchte. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Osrams Leuchtenkonzept setzt ebenfalls auf LEDs. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dies wiederum ist LGs neue OLED-Tischlampe mit teilweise gebogenen Panels. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Samsungs wie auch...(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... LGs LED-Kerzen haben einen dickeren Bauch... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... als das längliche Modell von Toshiba... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... oder die sehr kompakte LED-Kerze von Philips. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die ist der minimal kürzeren Glühdraht-Kerze noch am nächsten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Zum Vergleich die hohe wie auch bauchige Leuchtstoffröhren-Kerze. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Glühdrahtsimulation Panasonic... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und die von Philips. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Philips-Lampe ist noch nicht verfügbar... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und bietet sehr schöne Effekte. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Panasonics Ansatz sieht durch den länglichen LED-Draht je nach Perspektive anders aus. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Toshiba-LED-Kerze im Betrieb. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Philips-LED-Kerze im Betrieb. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • LG-LED-Kerze im Betrieb.(Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Samsung-LED-Kerze im Betrieb. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Philips' Hue-Lampen,... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ... hier im GU10-Sockel,... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • können ihre Farben ändern. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Glühdrähte und die Simulationen. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Von links nach rechts: G4-Halogen (Noname), Verbatim-G4-Ersatz, LG-G9-Ersatz und die besonders voluminöse aber starke G4-LED-Lampe von Philips.  (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Bei allen Lampen zeigt sich, dass Elektronik und Kühlung noch immer viel Platz brauchen. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
Toshibas Leuchtmittel... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Um dieses Problem zu umgehen, hat die Industrie bereits Sockel entwickelt. Sie sind auf LEDs ausgelegt und berücksichtigen etwa den erhöhten Kühlbedarf. Toshiba zeigte uns auf der Light+Building beispielsweise Leuchtmittel für den GH76p-Sockel laut dem Zhaga-Buch 6. In diesem Sockel wird die Abwärme an der Elektronik vorbei über die Fassung abgeführt - ein deutlich besserer Ansatz, der die Kühlung versteckt. Dazu wurde eine "Thermal Interface Surface" genannte Fläche für die Kühlung definiert. Leuchten mit GH76p-Sockel ermöglichen Lampen mit bis zu 18 Watt thermischer Abgabe. Davon werden 16 Watt über diese Thermalfläche abgeführt. Das Buch 6 ist eines von mehreren Sockel-Büchern, die als zukünftige Lösung für austauschbare LED-Leuchtmittel vorgeschlagen werden. Sie sollen die Konstruktion vereinfachen und die Effizienz von LEDs durch das Sparen aufwendiger Kompatibilitätselektronik an der Leuchte weiter verbessern.

GX16 für Röhrenleuchten in Büros

Fast schon in den Bereich der Retrofit-Lösungen fällt der Sockelersatz GX16 für Leuchtstoffröhren-Leuchten, bei dem der LED-Treiber im Unterschied zu Retrofit-LED-Röhren nicht mehr im Leuchtmittel steckt. Bei diesem Sockel geht es einerseits darum, Kompatibilitätsprobleme durch unterschiedliche Vorschaltgeräte zu vermeiden, andererseits darum, Kompatibilität zu wahren. Das Prinzip und bestehende Designs der Röhrenleuchte werden beibehalten, indem der Sockel in einer Leuchte getauscht wird. So kann ohne große Entwicklungskosten eine nahezu baugleiche Leuchte mit einem LED-optimierten Sockel auf den Markt kommen. Die Gefahr von Verwechslungen besteht hier nicht. Im G13-Sockel kann ein falsches Leuchtmittel zur Zerstörung des Leuchtmittels führen.

GX16-Leuchten mit externem LED-Treiber sind noch selten. Die Leuchtmittel sind aber beispielsweise von Lextar in verschiedenen Ausführungen schon fertig. Toshiba bietet ebenfalls GX16-LED-Leuchtmittel an (PDF-Datenblatt). Die GX16-Röhren sind effizienter als Toshibas eigene G13-Retrofit-Röhren. Bei letzteren schafft Toshiba bereits rund 100 Lumen pro Watt. Bei den GX16-Lösungen sind es zwischen 105 und 117.

Die neuen Sockel lösen also verschiedene Probleme. So wird die Umwelt entlastet, weil Leuchte und Lampe nicht mehr aus Effizienzgründen fest miteinander verbunden sind. Die Abwärme und die Nachteile der punktförmigen Lichtausstrahlung werden zudem durch die Sockel direkt berücksichtigt. Die Elektronik lässt sich besser verstecken und in moderne Leuchten integrieren. Die Dimmerkompatibilität ist mit dem dedizierten Neuanfang über LED-Sockel leichter zu erreichen. Smarte Lampen können dank eines Kommunikationskanals im Sockel auf Bluetooth, Zigbee-Router oder gar WLAN verzichten. Die Lampen der Zukunft wechseln ihre Farbe nicht nur der Spielerei wegen. Es gibt bereits Installationen, die die unterschiedlichen Lichtfarben der Sonne zu unterschiedlichen Tageszeiten simulieren. Bis zur breiten Verwendung im Heim oder kleinen Büros wird es allerdings dauern. Derartig intelligente Systeme sind noch im Aufbau.

 Starke LED-Lampen ersetzen 100- und 150-Watt-Glühlampen sowie LeuchtstoffröhrenLampen werden mit der LED intelligent und wechseln von Warmweiß auf Kaltweiß 

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meister1983 13. Apr 2016

hallo, sie sind alle auf den richtigen weg, aber sie denken zu begrenzt, ich suche sei 15...

gema_k@cken 10. Jul 2014

Wieso? Die machen doch auch die Entwicklung der Produkte. Also passt Entwicklungsland...

wolfarm 25. Jun 2014

tut mir leid, kann ich nicht ernst nehmen

kosst.amojan 22. Jun 2014

Das Gegenteil scheint der Fall zu sein, mein Lieber. Wenn eine LED-Lampe hergestellt...

wolfarm 20. Jun 2014

Der wichtigste Punkt an der Geschichte ist, daß harmlose Glühbirnen verboten worden sind...



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