Zukunft der Arbeit: Google genehmigt Homeoffice oder Versetzung fast immer

Googles Muttergesellschaft Alphabet scheint mit dem Homeoffice oder Versetzung von Mitarbeitern an günstigere Standorte keine Probleme zu haben.

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Google-Logo hinter einer Lupe
Google-Logo hinter einer Lupe (Bild: Pixabay/Alexas_Fotos/Pixabay License)

In 85 Prozent der Fälle, in denen Google-Mitarbeiter eine Versetzung oder Homeoffice beantragen, wird ihnen das genehmigt, teilte das Unternehmen gegenüber seinen Mitarbeitern per E-Mail mit, so Bloomberg.

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In den vergangenen Monaten sollen rund 10.000 Mitarbeiter beantragt haben, in ein neues Büro zu wechseln oder von zu Hause aus zu arbeiten. Die 15 Prozent mit abgelehnten Anträgen betreffen Bewerber, die für ihre Arbeit spezielle Geräte oder den persönlichen Kontakt mit Kunden haben müssen, schrieb Fiona Cicconi, Leiterin der Personalabteilung von Google, in einer E-Mail an die Mitarbeiter, die Bloomberg vorliegt.

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Versetzungen wegen hoher Mieten ein großes Thema

Versetzungen an Standorte, in denen die Mieten niedriger sind, sind in den USA neben dem Homeoffice ebenfalls ein großes Thema für Angestellte, die sich die hohen Mieten in der Bay Area trotz guter Einkommen kaum noch leisten können.

Die Mietpreise sind im Silicon Valley und in San Francisco viel höher als in Kalifornien oder in den Vereinigten Staaten insgesamt. Fast die Hälfte (45 Prozent) aller Haushalte im Silicon Valley, die 2019 zur Miete wohnten, gaben mehr als 30 Prozent ihres Bruttoeinkommens für ihre Miete aus. Das geht aus dem 2021 Silicon Valley Index hervor (PDF). Die Mietpreise blieben deutlich höher im Silicon Valley und in San Francisco (3.300 US-Dollar beziehungsweise 3.400 US-Dollar pro Monat im Jahr 2020) als in Kalifornien (2.600 US-Dollar) oder in den USA insgesamt (1.700 US-Dollar); allerdings sanken sie im Jahr 2020 leicht - um fast 1 Prozent im Silicon Valley und um 6 Prozent in San Francisco, bereinigt um die Inflation.

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Abgelehnte Bewerber können sich aber erneut für Homeoffice oder eine Versetzung bewerben, heißt es in dem Schreiben. Die Entscheidung sei nie endgültig.

Impfpflicht auch bei Google

Google hat den allgemeinen Termin für die Rückkehr ins Büro um einen Monat auf den 18. Oktober verschoben, weil sich die Delta-Variante des Coronavirus in den USA schnell verbreitet. Diesen Schritt sind auch schon andere Unternehmen gegangen. Alle zurückkehrenden Mitarbeiter müssen einen Impfnachweis vorlegen, teilte Google mit.

Tolle Angebote fürs Homeoffice bei Ikea

Auch Microsoft und Facebook haben eine Impfpflicht eingeführt. Bei Microsoft heißt es, dass Mitarbeiter, die immunsupprimierte Personen betreuen oder Kinder haben, die zu jung für die Impfung sind, bis Januar 2022 von zu Hause aus arbeiten können.

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