Abo
  • Services:
Anzeige
Mark Zuckerberg im Juli 2016 mit einem Propeller der Aquila-Drohne
Mark Zuckerberg im Juli 2016 mit einem Propeller der Aquila-Drohne (Bild: Stephen Lam/Reuters)

So viel Werbung, wie auszuhalten ist

Mit anderen Worten: Facebook zeigt bereits so viel Werbung, wie gerade noch zu ertragen ist. Bald müssen deshalb neue Treiber fürs Geschäft her. Was könnte das sein? Einmal die Regionalverteilung. 50 Prozent des Umsatzes kommt aus den USA, der Rest der Welt bietet laut Zuckerberg aber "enorme Chancen", vor allem die Entwicklungsländer. Eine "Facebook Light"-App für Smartphones, die mit dem veralteten und langsamen Mobilfunkstandard Edge läuft, nutzen bereits 100 Millionen Menschen.

Anzeige

Doch da sich laut Zuckerbergs Einschätzung in Zukunft alles auf Video statt Text und Bilder hinbewegt, muss der Facebook-Chef auch in die dritte Welt schnelles Internet bringen. Die erste Facebook-Drohne, die über Monate in der Luft bleiben kann und Internetzugang auf die Erde abstrahlt, hat gerade ihren Jungfernflug absolviert. In Indien, China oder Afrika warten die nächsten Milliarden Facebook-Anhänger.

Einen zusätzlichen Schub könnten auch die bereits erschlossenen Märkte bieten. In den USA und Kanada liegt der erzielte Umsatz pro Facebooker bei 14,3 Dollar im Quartal. In Europa sind es nur 4,7 Dollar, in Asien 1,7 Dollar.

Facebook mehr wert als Exxon

Und da ist noch das Video-Engagement, laut Zuckerberg mittlerweile "das Herz" aller Anwendungen. Medien produzieren bereits exklusive Inhalte nur für Facebook und der Live-Streamingdienst sei sehr erfolgreich gestartet, heißt es. Der Effekt: Die Leute bleiben länger und schauen mehr Videos - und das gibt mehr Raum für eingeblendete Werbung.

Die Börse jedenfalls hat wieder volles Vertrauen in den Ausnahmegründer Mark Zuckerberg und darin, dass er Wachstumsschwächen vermeiden kann. Nachbörslich lag der Kurs der Aktie bis zu acht Prozent im Plus bei 130 Dollar, dann ging es leicht auf 128 Dollar zurück. In der Spitze waren die Papiere des Lieferanten von Werbung und Katzenvideos kurzzeitig mehr wert als die des Ölgiganten Exxon, der ganz Amerika mit Öl und Benzin versorgt und die Wirtschaft am Laufen hält.

Die Wachablösung ist da: Die wertvollsten fünf Unternehmen der US-Börse kommen bald alle aus dem Technologiebereich. An der Spitze Apple mit 560 Milliarden Dollar, gefolgt von Alphabet (Google), Microsoft, Facebook, und noch ist die Nummer fünf Exxon. Doch Amazon drängt mit Macht vom sechsten Platz und legt morgen seine Zahlen vor. Genauso wie Google. Tritt zur Seite, alte Welt!

 Zuckerbergs Plan geht auf: Facebook strotzt vor Kraft und Geld

eye home zur Startseite
TheUnichi 03. Aug 2016

Was für eine absolut geniale Logik. Im Umkehrschluss heißt das also auch, sobald jemand...

TheUnichi 01. Aug 2016

Nutzt du Golem Pur? Wenn nicht, ist deine Aussage so absolut gar nicht ernst zu nehmen...

Crossfire579 01. Aug 2016

Deswegen verstehe ich nicht warum sich Twitter so schwer tut, da sehe ich nämlich nur...

pk_erchner 30. Jul 2016

das nennt sich Ironie / Zynismus manche Leute haben dafür offenbar keine Antennen ;-)

quadronom 29. Jul 2016

Aber zum Anmelden bei FB brauchst du doch ne Emailadresse. Ich vermute, du meintest...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg
  2. Verve Consulting GmbH, Hamburg, Köln
  3. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg
  4. ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr


Anzeige
Top-Angebote
  1. 20,42€ (ohne Prime/unter 29€ Einkauf + 3€ Versand) - Vergleichspreis ab 40€
  2. (u. a. Acer Liquid Z6 Plus für 149€)
  3. 239,35€

Folgen Sie uns
       

  1. Mirai-Nachfolger

    Experten warnen vor "Cyber-Hurrican" durch neues Botnetz

  2. Europol

    EU will "Entschlüsselungsplattform" ausbauen

  3. Krack-Angriff

    AVM liefert erste Updates für Repeater und Powerline

  4. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich

  5. Air-Berlin-Insolvenz

    Bundesbeamte müssen videotelefonieren statt zu fliegen

  6. Fraport

    Autonomer Bus im dichten Verkehr auf dem Flughafen

  7. Mixed Reality

    Microsoft verdoppelt Sichtfeld der Hololens

  8. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  9. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  10. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. Wo genau anmelden?

    Bluejanis | 04:25

  2. Re: Das Spiel ist beendet.

    kotap | 02:17

  3. Re: Ich wäre ja mal froh wenn Golem sein...

    Desertdelphin | 00:55

  4. Re: Besser als GTA

    Erny | 00:40

  5. Re: halb so schlimm

    Apfelbrot | 00:40


  1. 14:50

  2. 13:27

  3. 11:25

  4. 17:14

  5. 16:25

  6. 15:34

  7. 13:05

  8. 11:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel