Zuckerberg: Bing hat genauer als Google auf Facebooks Wünsche gehört

Mark Zuckerberg will die Suchpartnerschaft mit Bing fortsetzen, auch nachdem Facebook sein Projekt Graph Search gestartet hat.

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Mark Zuckerberg stellt Graph Search vor.
Mark Zuckerberg stellt Graph Search vor. (Bild: Facebook/Screenshot: Golem.de)

Mark Zuckerberg hat bei der Vorstellung der neuen Facebook-Suche Graph Search die Vorteile der weiteren Zusammenarbeit mit Microsofts Bing betont. "Für Fälle, in denen Sie mit Graph Search nicht finden, was Sie suchen, haben wir die Partnerschaft mit Bing." Auf die Frage, warum Facebook nicht mit Google bei der Suche zusammenarbeite, sagte Zuckerberg laut einem Bericht von Engadget: "Microsoft war eher bereit, das spezifisch für Facebook zuzuschneiden."

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Zuckerberg hat Graph Search am 15. Januar 2013 vorgestellt. Die Suche, die bisher nur für wenige Betatester für die englische Sprache verfügbar ist, soll Nutzern ermöglichen, Inhalte wie Personen, Orte und Fotos, die mit ihnen geteilt wurden oder die öffentlich sind, zu finden. Wer Hilfe bei einer Übersetzung benötigt, kann beispielsweise "Sprachen, die meine Freunde sprechen" in die Suche eingeben. Es werde Jahre dauern, bis all die Informationen im Graph indexiert seien, erklärte Zuckerberg. Die künftigen Ziele seien, alle Sprachen verfügbar zu machen und alle Posts der Facebook-Nutzer zu indexieren. 40 Prozent der Facebook-Nutzer sprechen Englisch, weshalb mit der Sprache begonnen wurde.

Facebook hatte im April 2012 ein Team unter Führung des früheren Google-Entwicklers Lars Rasmussen zusammengestellt, das die Suche in dem sozialen Netzwerk verbessern sollte. Rasmussen hatte das Unternehmen Where 2 Technologies mitbegründet, das von Google gekauft wurde. Die von Where 2 Technologies entwickelte Technik bildete die Grundlage von Google Maps. Später schuf das in Sydney ansässige Team das Kommunikations- und Gruppenarbeitstool Google Wave. Am 4. August 2010 gab Google bekannt, es werde die Entwicklung von Wave einstellen und die Plattform schließen. Rasmussen erklärte, dass ihn Facebook-Gründer Mark Zuckerberg persönlich gebeten habe, zu dem sozialen Netzwerk zu wechseln. Rasmussen sollte ein Team von über 20 Facebook-Mitarbeitern führen. Ziel sei, den Facebook-Nutzern bessere Suchergebnisse zu liefern.

Langjährige Partnerschaft mit Bing

Facebook stützt sich bei der Suche seit langem auf eine Partnerschaft mit Bing. Zuckerberg trifft sich alle paar Monate mit Qi Lu, dem Chef von Microsofts Online-Services-Sparte. Im Oktober 2010 begann Bing, Bewertungen von Facebook in die Suchergebnisse aufzunehmen. Seit sich Microsoft 2007 an dem sozialen Netzwerk beteiligt hat, gibt es enge Beziehungen zwischen den Unternehmen. 2007 erwarb Microsoft für 240 Millionen US-Dollar 1,6 Prozent der Anteile an Facebook.

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Sharra 17. Jan 2013

Wars nicht eher so, dass Facebook und Google sich (vor allem wegen G+) nicht ausstehen...

SaSi 17. Jan 2013

...bis bing, bang macht - (bang, das neue socnet einfach über fb oder g+ einloggen, alle...

SaSi 17. Jan 2013

tjo, osx ist auf dem desktop einfach - die shortcuts habens aber in sich windows ist auf...

lisgoem8 16. Jan 2013

Ich musste gerade an den Film "Der perfekte Ex" denken. In dem Film gab es auch eine...



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