Zubehör: Speedlink hat einen Käufer gefunden

Das Logistikunternehmen Zeitfracht wird den Peripheriehersteller Jöllenbeck übernehmen. Speedlink wird nicht so schnell verschwinden.

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Speedlink wird von Zeitfracht eingekauft.
Speedlink wird von Zeitfracht eingekauft. (Bild: Jöllenbeck/Montage: Golem.de)

Das Logistikunternehmen Zeitfracht wird wohl zum 1. August 2020 den Hersteller der Marke Speedlink, Jöllenbeck, und den Distributor First Wise Media übernehmen. Das berichtet das Branchenmagazin Gameswirtschaft. Dabei sei es wichtig, dass die 300 Mitarbeiter von Jöllenbeck und First Wise Media ihre Arbeit nicht verlieren. Bisher werden sie über die Bundesagentur für Arbeit weiter bezahlt. Beide Unternehmen haben einen kombinierten Umsatz von etwa 150 Millionen Euro zu verzeichnen. Jöllenbeck schrieb allerdings seit 2017 mehr als 1 Million Euro Verluste jährlich und musste im Mai 2020 Insolvenz anmelden.

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"Die Geschäftsaktivitäten beider Unternehmen passen perfekt zu jenen der KNV Zeitfracht in der Medienlogistik" sagte Zeitfracht-CEO Dominik Wiehage. Das Unternehmen beliefert diverse Einzelhandelsunternehmen, darunter Buchhandlungen und Elektronikmärkte, und wickelt generell Logistik ab. Etwa 5.000 Lieferanten werden von Zeitfracht verwaltet. Außerdem berät das Unternehmen Kunden in Logistikfragen. Derzeit hat Zeitfracht etwa 2.500 Mitarbeiter und ist an 14 Standorten vertreten.

Speedlink als Marke erhalten

Jöllenbeck und First Wave haben seit einiger Zeit zusammengearbeitet. Letzteres Unternehmen hat die Logistikaufgaben und Zulieferung der Jöllenbeck-Produkte übernommen. Die Marke Speedlink ist bekannt für diverse Peripheriegeräte im unteren bis mittleren Preissegment. Dazu zählen Headsets, Mäuse, Tastaturen und Lautsprechersysteme. Sehr prominent vertreten sind die Produkte oft in Media-Markt- und Saturn-Filialien.

Zu den Details hat sich der Käufer nicht geäußert. Es ist also nicht bekannt, wie viel Geld in die beiden Unternehmen investiert wird. Wahrscheinlich ist, dass die Marke Speedlink weiter existieren wird. First Wise Media, das Überschneidungen mit Zeitfracht hat, könnte allerdings in den Mutterkonzern integriert werden und dessen Marke verschwinden.

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