Abo
  • Services:
Anzeige
Barbara Hendricks
Barbara Hendricks (Bild: re:publica/CC-BY-SA 2.0)

Zu wenig Zulassungen: Bundesumweltministerin plädiert für Quote für Elektroautos

Barbara Hendricks
Barbara Hendricks (Bild: re:publica/CC-BY-SA 2.0)

Könnten mehr Elektroautos in Deutschland verkauft werden, wenn Hersteller verpflichtet würden, eine Quote zu erfüllen? Diesen Ansatz verfolgt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD).

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat eine Quote für Elektroautos ins Gespräch gebracht. "Es ist gut möglich, dass wir eine Quote für Elektroautos brauchen werden, um den Übergang ohne Brüche zu organisieren", sagte Hendricks den Stuttgarter Nachrichten. "Eine Quote würde die Hersteller auch dazu bewegen, endlich Modelle anzubieten, die für Normalverdiener erschwinglich sind."

Anzeige

Ein Verbot für Verbrennungsmotoren forderte die Ministerin nicht. Das Zeitalter der fossilen Brennstoffe werde von allein zu Ende gehen. China setze stark auf Elektromobilität, um seine Luftprobleme in den Griff zu bekommen. "Wollen wir auf deren riesigem Markt eigentlich keine Rolle spielen?", fragte Hendricks.

In einem Gespräch mit der Zeitschrift Auto, Motor und Sport (AMS) hatte Zukunftsforscher Stephan Rammler im November 2016 skizziert, weshalb deutsche Autohersteller in der jetzigen Form im Elektromobilitätszeitalter keine Überlebenschance hätten. Auch Unternehmen aus Asien könnten gute Elektroautos bauen. Wenn sich die asiatische Autoindustrie mit Unternehmen des Silicon Valley verbündete, könnte eine Marktmacht entstehen, der die hiesige Industrie nichts entgegensetzen könne.

Die Automobilindustrie in Deutschland will anderen Ländern das Feld aber nicht einfach so überlassen. So plant Volkswagen eine Aufholjagd bei Elektroautos und will 2025 Weltmarktführer in dieser Sparte sein.

Die Bundesregierung startete im Frühjahr 2016 ein Förderprogramm für Elektromobilität. Dazu gehört, dass Regierung und Hersteller eine Kaufprämie für Elektroautos ausgelobt haben. Diese brachte aber bisher nur relativ wenige Autofahrer dazu, auf Elektroautos umzusteigen. Außerdem stellte die Regierung 300 Millionen Euro für den Ausbau der Ladeinfrastruktur bereit.

Die Autohersteller Audi, BMW, Daimler, Ford und Porsche kündigten Ende November 2016 an, eine Infrastruktur aus Hunderten Schnellladestationen an Autobahnen einzurichten. Auch RWE und Eon beteiligen sich am Aufbau der europaweiten Ladeinfrastruktur für Elektroautos.


eye home zur Startseite
azeu 09. Jan 2017

Ne, jeder Porsche-Käufer muss seinem Nachbarn einen Twizy kaufen.

azeu 09. Jan 2017

So wie Dein Öko-Kühlschrank/Herd/Wäschetrockner etc.? Warum a) stört Dich der Kohlestrom...

quineloe 09. Jan 2017

Naja, da wäre da diese schwarze Null mit seiner schwarzen Null.

Berner Rösti 09. Jan 2017

... für den Verbraucher bei Elektroautos gegenüber Modellen mit Verbrennungsmotor die...

AndyMt 09. Jan 2017

Für die, die's können - zu Hause? Das sind schon recht viele. Jetzt schon noch, aber es...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Stuttgart
  2. cab Produkttechnik GmbH & Co. KG, Karlsruhe
  3. WALHALLA Fachverlag, Regensburg
  4. via 3C - Career Consulting Company GmbH, München, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Berlin (Home-Office)


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. (u. a. Far Cry Primal Digital Apex Edition 22,99€, Total War: WARHAMMER 16,99€ und Total War...
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  2. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  3. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  4. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  5. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  6. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  7. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  8. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  9. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  10. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300: Die Schlechtwetter-Kameras
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300
Die Schlechtwetter-Kameras
  1. Mobilestudio Pro 16 im Test Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  2. HP Z8 Workstation Mit 3 TByte RAM und 56 CPU-Kernen komplexe Bilder rendern
  3. Meeting Owl KI-Eule erkennt Teilnehmer in Meetings

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

  1. Naiv

    Pldoom | 05:17

  2. Ziemlich Naiv.

    Pldoom | 05:16

  3. Re: Aber PGP ist schuld ...

    Pete Sabacker | 03:31

  4. Re: Wie sicher sind solche Qi-Spulen vor Attacken?

    Maatze | 02:48

  5. Re: "dem sei ohnehin nicht mehr zu helfen"

    LinuxMcBook | 02:45


  1. 15:37

  2. 15:08

  3. 14:28

  4. 13:28

  5. 11:03

  6. 09:03

  7. 17:43

  8. 17:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel