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Zu wenig Smartphones: Nur wenige Hundert faltbare iPhones am Tag hergestellt

Um den von Apple gesetzten Bedarf zu decken, müssten Fabriken Zehntausende iPhones Ultra am Tag bauen. Schuld ist Apples Qualitätsanspruch.
/ Oliver Nickel
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Ob Apples Foldable auch mit 4:3-Panel, wie das hier abgebildete Samsung Z Fold 8, kommt? (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Ob Apples Foldable auch mit 4:3-Panel, wie das hier abgebildete Samsung Z Fold 8, kommt? Bild: Tobias Költzsch/Golem

Apple hat die Produktion des kommenden Foldable-iPhones, aktuell auch unter dem Namen iPhone Ultra bekannt, gestartet. Allerdings scheint der Konzern weit von der benötigten Produktionskapazität entfernt zu sein. Laut Insiderquellen des Magazins Nikkei Asia(öffnet im neuen Fenster) werden aktuell etwa ein paar Hundert Foldables pro Tag fertiggestellt.

Laut einer Quelle, die innerhalb der Versorgungskette arbeitet, ist daran vor allem die komplexe Qualitätskontrolle von Apple schuld. "Apple hat sehr hohe Qualitätsvoraussetzungen und hat einen weiteren Testlauf vor der eigentlichen Produktionsaufnahme im August gestartet", sagt die Person. Das Unternehmen will wohl etwa acht bis zehn Millionen iPhones Ultra bauen.

Foldable-Markt im Aufschwung

Dafür müsste die Produktion allerdings bei mehreren Zehntausend Stück pro Tag liegen. Bei einigen Hundert Stück pro Tag dürfte das bei Weitem nicht ausreichen. Dabei ist bisher nicht klar, ob der Bedarf für Foldables überhaupt so hoch ist. Einige Indizien sprechen dafür. So hat Samsung eine Million zusätzliche Geräte des Galaxy Z Fold 8 angefordert, um den Bedarf nach dem Gerät zu decken. Grund dafür ist wohl vor allem das für diverse Medieninhalte besser geeignete Bildseitenverhältnis von 16:10 im zugeklappten und 4:3 im ausgeklappten Zustand.

Das Marktforschungsinstitut Omdia(öffnet im neuen Fenster) geht davon aus, dass der Foldable-Markt in diesem Jahr um 22 Prozent zulegen wird. Mehr als 22 Millionen Geräte sollen verkauft werden. Die Vergangenheit zeigte, dass Apple oftmals ein großer Treiber des Bedarfs ist. Baut Apple Hardware, folgen viele andere Hersteller oft mit ihren Konkurrenzprodukten. Da der Foldable-Markt bereits mehrere Wettbewerber hat, dürfte der Konzern aber erst einmal eher ein Trendsetter sein – möglicherweise für ein nochmals anderes Bildformat.

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