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Zu viel Stromverbrauch: Bitcoin-Mining soll Brand in Umspannwerk verursacht haben

Extrem niedrige Strompreise sorgten für einen Boom beim Bitcoin-Mining in Abchasien. Seit dem Brand eines Umspannwerks werden Miner verfolgt.

Artikel veröffentlicht am ,
Bitcoin (Symbolbild)
Bitcoin (Symbolbild) (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Die niedrigen Strompreise in Abchasien, einer Region im Kaukasus, machen das Mining von Bitcoins und anderer Cyberwährungen attraktiv: Die Kilowattstunde kostet ungerechnet nur 0,0041 Euro. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters war aufgrund der Stromknappheit das Mining bis Ende Sommer 2020 verboten, dann jedoch wurde das Verbot gelockert und so versuchten viele, auch aufgrund des massiv steigenden Bitcoin-Kurses ihr Glück und investierten viel Geld in die nötige Hardware, heißt es in dem Bericht.

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Nun wurde das Mining wieder verboten und die Polizei macht Jagd auf diejenigen, die sich nicht daran halten. Nicht ohne Grund. Mehreren Berichten zufolge leidet das Land unter massiver Stromknappheit, weil ein Staudamm mit Kraftwerk instandgesetzt und große Mengen Strom aus Russland importiert werden müssen.

Stromausfall und Brand durch Mining ausgelöst?

Der Stromverbrauch durch das Mining soll Anfang Dezember 2020 dafür gesorgt haben, dass es zu großflächigen Ausfällen des Netzes kam. Die Hälfte der Hauptstadt Suchumi war ohne Strom, nachdem es in einem Umspannwerk zu einem Brand kam. Wie OC Media (Open Caucasus Media), eine Online-Nachrichtenplattform, berichtet, haben die Behörden damit begonnen, illegale Crypto-Schürfer zu jagen. "Der Grund dafür ist die Netzbelastung durch den illegalen Anschluss von Geräten zum Mining von Kryptowährungen", so Ruslan Kvarchiya, Direktor beim staatlichen Stromversorger Chernomorenergo zu OC Media. Transformatorenbrände in Umspannwerken gibt es auch in Deutschland gelegentlich, wie ein Blick in die Nachrichten zeigt.

Der Bitcoin-Standard: Die dezentrale Alternative zum Zentralbankensystem

Der Bitcoin ist kein Umweltfreund

Laut dem Index Bitcoin Electricity Consumption der Universität Cambridge liegt der Energieaufwand für Bitcoin derzeit bei rund 120 Terawattstunden im Jahr. Das entspreche dem Stromverbrauch von Norwegen, sagte Ulrich Gallersdörfer dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Dabei sind die anderen Kryptowährungen noch nicht eingerechnet, die laut dem Münchner Informatiker und Blockchain-Experten "zusammengenommen etwa halb so viel Strom verbrauchen wie das Bitcoin-Netzwerk selbst."

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.v- 03. Mär 2021

Wird doch im Artikel erwähnt? Realistische Schätzung: Alle anderen Coins zusammen kommen...

MESH 03. Mär 2021

Du darfst das nicht mit Deutschland verwechseln. In anderen Ländern ist durchaus nicht...

ChMu 03. Mär 2021

Das braucht einen Bruchteil bei weit hoeherem Ergebnis. In Deutschland kostet der Strom...

unbuntu 03. Mär 2021

Nur dass es hier eben keinen "anderen hohen Stromverbrauch" gab. Also kann man den Grund...

Symposium 03. Mär 2021

Irgendwer muss ja schuldig sein, wenn das völlig marode Stromnetz eines Teils von...


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