Abo
  • Services:

Zu teuer: Freenet will nicht für 5G-Mobilfunk mitbieten

Das Risiko, ein eigenes Netz aufzubauen, ist Freenet zu hoch. Doch vom Konkurrenten United Internet erwartet der Mobile Virtual Network Operator (MVNO) eine Teilnahme. Sicher zugesagt hat bereits die Telefónica.

Artikel veröffentlicht am ,
Freenet Aktionärversammlung
Freenet Aktionärversammlung (Bild: Freenet)

Freenet-Chef Christoph Vilanek hat sich gegen eine Teilnahme an der Auktion für die 5G-Frequenzen entschieden. "Der Aufbau eines neuen Mobilfunknetzes würde wohl mindestens zehn Milliarden Euro kosten", sagte er dem Handelsblatt. Das Risiko sei zu hoch für den MVNO. Freenet werde weiter darauf setzen, die Netze der bestehenden Betreiber gegen Gebühren mitzubenutzen.

Stellenmarkt
  1. Veridos GmbH, München
  2. T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Berlin, Dresden, Jena, Leipzig oder Rostock

Freenet ist im Mobilfunk einer der Reseller oder virtuellen Netzbetreiber, die keine eigene Netzinfrastruktur haben und im Fachjargon Mobile Virtual Network Operator (MVNO) genannt werden. Freenet zahlt nach eigenen Aussagen jährlich zwischen ein und zwei Milliarden Euro an die Netzbetreiber und beteilige sich damit "seit vielen Jahren mit seinen 12 Millionen Kunden maßgeblich am Netzausbau".

Dommermuth zieh Du voran

Vilanek zeigte sich überzeugt, dass United-Internet-Gründer Ralph Dommermuth für die Frequenzen mitbieten werde. "Davon gehe ich fest aus", sagte Vilanek. Ihm sei zwar nicht klar, wie Dommermuth als vierter Netzbetreiber neben Telekom, Vodafone und Telefónica ein langfristiges Geschäftsmodell aufbauen könne. "Er würde einen solchen Schritt nicht gehen, wenn er nicht einen guten Plan hätte", sagte Vilanek.

An diesem Freitag läuft um 15 Uhr die Frist für die Anmeldung zur Auktion der Frequenzen für den 5G-Mobilfunk bei der Bundesnetzagentur aus. Die Netzbetreiber Deutsche Telekom und Vodafone gelten als sichere Teilnehmer.

Telefónica Deutschland hat bereits die Unterlagen bei der Bundesnetzagentur eingereicht. "Wir wollen im Interesse unserer Kunden, der Aktionäre sowie der Gesellschaft unseren Beitrag zum Ausbau der digitalen Infrastruktur leisten", sagte Markus Haas, Chef von Telefónica Deutschland. 5G sei vor allem für industrielle Anwendungen von Bedeutung, in der privaten Nutzung werde der Leistungsschub erst zu einem späteren Zeitpunkt spürbar werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 249,00€ (Bestpreis!)
  2. 94,90€ + Versand mit Gutschein QVO20
  3. 99,99€ (versandkostenfrei)

Rolf Schreiter 25. Jan 2019

Der Sinn ist das jeder ordentlich abkassieren möchte. Und das geht auch mit Mautstraßen...

waterwalker 24. Jan 2019

Naja, Freenet hat da ja auch schon leidvolle Erfahrungen gemacht, schade das golem das...


Folgen Sie uns
       


Openbook ausprobiert: Wie Facebook, nur anders
Openbook ausprobiert
Wie Facebook, nur anders

Seit gut drei Wochen ist das werbe- und trackingfreie soziale Netzwerk Openbook für die Kickstarter-Unterstützer online. Golem.de ist dabei - und freut sich über den angenehmen Umgangston und interessante neue Kontakte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Hack Verwaiste Twitter-Konten posten IS-Propaganda
  2. Openbook Open-Source-Alternative zu Facebook versucht es noch einmal
  3. Klage eingereicht Tinder-Mitgründer fordern Milliarden von Mutterkonzern

Tropico 6 im Test: Wir basteln eine Bananenrepublik
Tropico 6 im Test
Wir basteln eine Bananenrepublik

Das Militär droht mit Streik, die Nachbarländer mit Krieg und wir haben keinen Rum mehr: Vor solchen Problemen stehen wir als (nicht allzu böser) Diktator in Tropico 6, das für anspruchsvolle Aufbauspieler mehr als einen Blick wert ist.
Ein Test von Peter Steinlechner


    ANC-Kopfhörer im Test: Mit Ach und Krach
    ANC-Kopfhörer im Test
    Mit Ach und Krach

    Der neue ANC-Kopfhörer von Audio Technica ist in einem Bereich sogar besser als unsere derzeitigen Favoriten von Sony und Bose - ausgerechnet in der entscheidenden Disziplin schwächelt er aber.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Surface Headphones Microsofts erster ANC-Bluetooth-Kopfhörer kostet 380 Euro
    2. Sonys WH-1000XM3 Oberklasse-ANC-Kopfhörer hat Kälteprobleme
    3. Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

      •  /