Zu geringe Nachfrage: Tesla hält wohl Produktion von Model S und X an

Tesla setzt die Herstellung zweier Modelle aus. Dennoch sollen im laufenden Jahr 500.000 Autos verkauft werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Model S
Tesla Model S (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Teslas Model 3 und Model Y verkaufen sich gut, doch die Nachfrage nach den beiden deutlich teureren Model S und Model X scheint zu gering, um die jetzige Produktionsgeschwindigkeit zu rechtfertigen. Das berichtet CNBC. Der Fernsehsender hat eine interne Tesla-E-Mail zugespielt bekommen, aus der hervorgeht, dass der Autohersteller die Produktion des Model S und Model X zwischen dem 24. Dezember und dem 11. Januar pausieren wird. In einer separaten E-Mail soll es heißen, dass die Gesamtnachfrage nach Teslas "ein ganzes Stück höher" sei als das Angebot. Electrek bestätigte später die E-Mails.

Kommen neue Model S und Model X?

Stellenmarkt
  1. IT-Systemelektroniker/-in / Systeminformatiker/-in / Kommunikationselektroniker/-- in für den Bereich Telekommunikation (w/m/d)
    Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen
  2. Controllerin / Controller (m/w/d), Referat Finanzcontrolling und Risikomanagement
    GKV-Spitzenverband, Berlin
Detailsuche

Unabhängig davon erwarten Interessenten auch eine Modellpflege beim Model X und Model S oder gar ganz neue Modelle. Tesla hat diesbezüglich nichts angekündigt, was aber zur Strategie des Unternehmens gehört. Eventuell wird die verlängerte Produktionspause auch genutzt, um die Produktionsanlagen umzurüsten.

Dem Bericht nach bekommen die Arbeiter in dem stillgelegten Bereich eine volle Wochenvergütung, ein paar bezahlte freie Tage und begrenzte Möglichkeiten, in anderen Teams zu arbeiten. Dennoch: Fünf unbezahlte Tage müssen die US-Mitarbeiter von Tesla überbrücken, falls sie keine Überstunden abbummeln oder für sie keine zusätzlichen Aufgaben im Unternehmen gefunden werden.

Im Vergleich zum Model 3 und zum Model Y sind Model S und X eher Kleinserien. So wurden im dritten Quartal 2020 gerade einmal rund 15.200 Einheiten des Model S und X ausgeliefert. Insgesamt wurden im betrachteten Zeitraum 139.900 Autos ausgeliefert.

Das vierte Quartal 2020 muss besonders gut laufen

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

In den ersten drei Quartalen 2020 waren es 329.980 Fahrzeuge. Tesla-Chef Elon Musk hat das Ziel ausgeben, im Jahr 2020 insgesamt 500.000 Fahrzeuge auszuliefern - im aktuellen Quartal müssten dies folglich 170.020 Stück sein. Electrek hat zudem erfahren, dass Tesla sein Verkaufspersonal in Nordamerika autorisiert hat, ein Jahr lang kostenloses, unbegrenztes Supercharging für nicht ausgelieferte Model 3 und Model Y anzubieten. Dies soll vom 12. bis 31. Dezember 2020 gelten und die Nachfrage zusätzlich anfachen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Youtuber bekommt für Deep Fakes Job bei Lucasfilm

Mit Deepfakes schafft Shamook überzeugendere Varianten von Star-Wars-Figuren, als es Disney je gelungen ist. Jetzt arbeitet er bei ILM.

Star Wars: Youtuber bekommt für Deep Fakes Job bei Lucasfilm
Artikel
  1. Flight Simulator im Benchmark-Test: Sim Update 5 lässt Performance abheben
    Flight Simulator im Benchmark-Test
    Sim Update 5 lässt Performance abheben

    Die Optimierungen bei Bildrate und Speicherbedarf sind derart immens, dass wir kaum glauben können, noch den Flight Simulator zu spielen.
    Ein Test von Marc Sauter

  2. Sony: Zehn Millionen Exemplare der Playstation 5 verkauft
    Sony
    Zehn Millionen Exemplare der Playstation 5 verkauft

    Trotz Lieferengpässen ist die Playstation 5 vermutlich die am schnellsten verkaufte Konsole. Auch zum Absatz der Xbox Series X/S gibt es neue Zahlen.

  3. Sexismus: Entwickler wollen Inhalte von World of Warcraft ändern
    Sexismus
    Entwickler wollen Inhalte von World of Warcraft ändern

    Es rumort weiter bei Activision Blizzard: Entwickler wollen streiken und WoW überarbeiten. Konzernchef Bobby Kotick meldet sich erstmals.

SirAstral 21. Dez 2020

Ich habe den Sachverhalt schon überblickt. Wie du schreibst: Rechnungen wurden nicht...

Ein Spieler 16. Dez 2020

Das wäre meines Wissens so nicht mit deutschem Gesetz vereinbar. Wenn in meinem...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Samsung-Monitore Amazon Exclusive günstiger (u. a. G7 32" QLED Curved WQHD 240Hz 559€) • AKRacing Core EX-Wide SE Gaming-Stuhl 229€ • Thrustmaster TCA Officer Pack Airbus Edition 119,99€ • Flight Simulator Xbox Series X 69,99€ [Werbung]
    •  /