Abo
  • IT-Karriere:

ZTE: Exportsperre lässt Smartphone-Fertigung zusammenbrechen

Für sieben Jahre muss der chinesische Netzwerkausrüster ZTE auf US-Komponenten verzichten. Das betrifft jetzt erstmals die recht große Smartphone-Sparte des Unternehmens, die kurzerhand ihre Produktion einstellen muss.

Artikel veröffentlicht am ,
Keine US-Komponenten mehr für ZTE (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Große Teile der Geschäftsaktivitäten wurden von ZTE eingestellt. Der Netzwerkausrüster kann aufgrund eines Exportverbots von US-Unternehmen auf ZTE nicht mehr auf wichtige Komponenten zugreifen. Damit ist die Smartphone-Sparte nicht mehr in der Lage, Geräte mit zahlreichen Chips zu bestücken.

Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. Interhyp Gruppe, Berlin, München

Die Sperre der USA bestraft ZTE wegen Handelsverstößen bei der Exportsperre gegen den Iran. ZTE hatte damals die Verstöße zugegeben und eine Strafe gezahlt. Daraufhin wurden weitere Strafen zur Bewährung ausgesetzt. Falsche Angaben während der Einigung sind laut den USA der Auslöser für die derzeitige Handelssperre. So haben ZTE-Mitarbeiter entgegen den Aussagen von ZTE noch keine Reduzierungen der Bonuszahlungen hinnehmen müssen, so Ars Technica. Es geht vor allem darum, dass ZTE während der Verhandlungen zur Strafzahlung die USA belogen haben soll. ZTE hat über eine Milliarde US-Dollar an Strafen bezahlt.

Für sieben Jahre muss das Unternehmen deswegen auf US-Komponenten verzichten, die essentiell für ZTE sind. Wie Ars Technica berichtet betrifft das rund 25 Prozent der notwendigen Bauteile.

Aufgrund der Größe des Unternehmens wird allerdings auch der US-Chipentwickler Qualcomm indirekt bestraft. Laut Ars Technica ist ZTE in den USA die Nummer 4 im Smartphone-Markt, in China sogar Nummer 2. ZTE versucht derweil noch mit den USA zu verhandeln.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 199,90€
  2. 344,00€

FreiGeistler 15. Mai 2018

Android = AOSP (open Source) + Google Apps (proprietär) auf AOSP basierende...

FreiGeistler 15. Mai 2018

Jeden, der wegen der Treiber für Android maximal 1-2 Jahre Software-Support erhält...

HabeHandy 13. Mai 2018

Der Master of Deals hat bereits getwittert das er die Exportsperre verhindern will...

Umaru 13. Mai 2018

Die Mauer wurde gerade 10 Fuß höher ^_°

Salzbretzel 12. Mai 2018

Das mit den Ölquellen wäre gut. Außerdem verpflichtend die Abrüstung beginnen...


Folgen Sie uns
       


Ikea-Symfonisk-Lautsprecher im Test

Wir haben Ikeas erste beiden Symfonisk-Lautsprecher getestet. Sie sind vollständig Sonos-kompatibel und können mit anderen Sonos-Lautsprechern verbunden werden. Klanglich liefern sie gute Ergebnisse und das zu einem niedrigeren Preis als die Modelle von Sonos direkt.

Ikea-Symfonisk-Lautsprecher im Test Video aufrufen
Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
    Arbeit
    Hilfe für frustrierte ITler

    Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
    Von Robert Meyer

    1. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig
    2. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
    3. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt

    Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
    Probefahrt mit Mercedes EQC
    Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

    Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
    Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

    1. Mercedes EQV Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine
    2. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
    3. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf

      •  /