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Gute Verarbeitung, Hardware von vorgestern

Der Klappmechanismus wirkt auf uns hochwertig, wie die gesamte Verarbeitung des Axon M. Technisch gesehen ist das Axon M bereits etwas veraltet: Im Inneren arbeitet Qualcomms Snapdragon 821, der Vor-Vorgänger des aktuellen Snapdragon 845. Der Arbeitsspeicher ist 4 GByte groß, was im Alltag reichen dürfte. Der eingebaute Flash-Speicher hat eine Größe von 64 GByte, ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist eingebaut.

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Das Axon M unterstützt LTE und WLAN nach 802.11b/g/n - auch das ist kein Anzeichen für ein Top-Smartphone. Im Einschalter ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. Aufgrund des Scharniers sind der Power-Button und die Lautstärkewippe ungewohnterweise auf der linken Seite des Gehäuses, woran wir uns erst einmal gewöhnen mussten.

  • Das Axon M von ZTE hat zwei Displays, die über ein Scharnier miteinander verbunden sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Smartphones wirkt hochwertig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Scharnier macht einen stabilen Eindruck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank des Scharniers kann das Axon M auch wie ein aufgeklapptes Buch hingestellt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf diese Weise können beispielsweise zwei Nutzer dasselbe Video schauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 20-Megapixel-Kamera ragt nach vorne; wollen wir ein normales Foto machen, verwenden wir den zweiten Bildschirm als Sucher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die aufgeklappten Displays lassen sich in vier Modi nutzen - hier werden beide Bildschirme zu einem großen zusammengefügt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bildschirmmodi können über eine Schaltfläche in der Navigationsleiste ausgewählt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In einem weiteren Modus können wir den Bildschirminhalt spiegeln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Praktisch ist auch die Möglichkeit, sich auf den zwei Displays verschiedene Inhalte anzeigen zu lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Als letzte Möglichkeit lässt sich der rechte Bildschirm auch deaktivieren - was automatisch geschieht, wenn wir ihn nach hinten klappen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Einschalter mit eingebautem Fingerabdrucksensor sowie die weiteren Bedienelemente sind wegen des Scharniers auf der linken Seite angebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Axon M mit aufgeklappten Displays (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zusammengeklappt ist das Axon M mit 12,1 mm nicht gerade dünn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Aufgeklappt ist die dickere Seite 8,7 mm dick. Das Gewicht des Smartphones liegt bei 232 Gramm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Praktisch sind die beiden Displays beim Schreiben von Text. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die 20-Megapixel-Kamera ragt nach vorne; wollen wir ein normales Foto machen, verwenden wir den zweiten Bildschirm als Sucher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die 20-Megapixel-Kamera des Axon M ist oberhalb des linken Displays eingebaut, also auf der Vorderseite. Eine separate Frontkamera hat das Smartphone also nicht. Wollen wir ein normales Foto mit dem Gerät aufnehmen, verwenden wir den zweiten Bildschirm als Sucher. Praktisch an dieser Konstruktion ist, dass wir für Selbstporträts eine 20-Megapixel-Kamera mit Blitz zur Verfügung haben. Die Qualität der Bilder sieht auf den ersten Blick gut aus, Genaueres können wir nach unserem kurzen Test aber noch nicht sagen.

Der 3.180 mAh-Akku ist nicht ohne Weiteres wechselbar und soll laut Hersteller für bis zu 28 Stunden Sprechzeit oder 12 Tage Standby-Zeit ausreichen. Zum Laden wird Quick Charge 3.0 unterstützt. Ausgeliefert wird das Axon M mit Android 7.1, was mittlerweile veraltet ist. Ob das Smartphone ein Update bekommen wird, ist ungewiss.

Fazit

Das Axon M ist zweifelsfrei ein interessantes Smartphone mit innovativer Bildschirmtechnik. In der Vergangenheit hatte sich bereits der japanische Hersteller NEC an einem vergleichbaren Konzept versucht, das Gerät kam allerdings nie nach Europa.

Beim Ausprobieren auf der Messe haben uns primär die Apps überzeugt, die den verdoppelten, 6,25-Zoll-großen Bildschirm nutzen. So lassen sich oben beispielsweise Youtube-Videos schauen, während wir unten die Kommentare lesen. Auch Clash Royale hat im Doppel-Modus Spaß gemacht, wobei es in der Bildschirmmitte beim Übergang zu Fehleingaben kommen kann. Das Entsperren des Telefons per Wischgeste war auch etwas fummeliger als normal.

Der tolle Bildschirm sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Axon M für ein Smartphone mit derartiger Hardware viel zu teuer ist. In Spanien kann das Gerät für 850 Euro bestellt werden, was dem Preis des neuen Galaxy S9 entspricht - das eine wesentlich bessere Ausstattung hat. Wann das Smartphone offiziell nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt.

 ZTE Axon M ausprobiert: Toller doppelter Bildschirm, zu hoher Preis
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Vögelchen 28. Feb 2018

Um was für einen Bildschirm handelt es sich denn? Ich konnte die Information im Text...

waldifubu 27. Feb 2018

Ich musste da irgendwie an das finnisch-chinesische Businessgerät denken. Aufklappbar und...

forenuser 27. Feb 2018

Ist mir bewusst. Nicht bewusst war mir, das Microsoft (Teile) der Surface-Geräte mit W10S...

cherubium 27. Feb 2018

Ich weiß nicht, über was hier einige überhaupt diskutieren. Smartphone aus dem Ruder...

Kusie 27. Feb 2018

Wie bekannt ist das Display der größe Stromfresser bei Smartphones. Zusammen mit dem...


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