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Linux läuft ohne Probleme

Die etwas magere Ausstattung des Minirechners von Zotac erinnert bis auf den x86-Chip eher an Bastelplatinen, die meist mit speziellen und vor allem abgespeckten Linux-Distributionen laufen. Anwender, welche die Zbox PI225 für genau diesen Zweck in Betracht ziehen und die mit ARM-Plattformen verbundene Bastelei vermeiden wollen, können sich über die gute Linux-Unterstützung freuen.

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Ein Live-USB-Stick mit dem aktuellen Ubuntu 17.04 wird direkt vom UEFI des Systems erkannt und bootet problemlos. Große, komplexe Anwendungen wie etwa Libreoffice oder auch ein geöffneter Browser mit mehrere laufenden Tabs voller Javascript überfordern den kleinen PI225 jedoch spürbar - wie unter Windows 10 auch.

Fast fehlerfrei ist der GPU-Support unter Linux, da der gleiche Treiber wie für die Skylake-Chips genutzt wird. 3D-Beschleunigung für Desktops ist damit immer verfügbar. Ebenso funktioniert die Hardware-Decodierung für H.264 und für 4K-UHD mit HEVC und 10 Bit. Zu beachten ist dabei zwar, dass der genutzte Player den richtigen Decoder- und Ausgabepfad verwendet, was unter Linux teils knifflig werden kann. Damit eignet sich die Zbox PI225 dann aber auch als Linux-Mediencenter mit einer handelsüblichen Distribution. Für viel günstigere ARM-Bastelrechner gilt das leider nicht.

  • Zotac Zbox PI225 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zotac Zbox PI225 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zotac Zbox PI225 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zotac Zbox PI225 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zotac Zbox PI225 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zotac Zbox PI225 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zotac Zbox PI225 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zotac Zbox PI225 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zotac Zbox PI225 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Zotac Zbox PI225 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

Zotac verkauft den PI225 ab Anfang November 2017 für 200 Euro.

Wie schon bei den Compute Sticks müssen sich Anwender im Klaren darüber sein, wie und wo die Zotac Zbox PI225 eingesetzt werden soll. Das System überzeugt durch zwei moderne USB-Typ-C-Buchsen und hat dank Adapter genügend Anschlüsse. Der passiv gekühlte Prozessor genügt alltäglichen Ansprüchen und überhitzt auch dann nicht, wenn der deaktivierte Turbo-Boost wieder eingeschaltet wird. Die Leistung steigt so spürbar an.

Da Zotac die Zbox PI225 mit mehreren Netzteiladaptern ausliefern, kann der Mini-PC nahezu weltweit eingesetzt werden. Wer beispielsweise kein Notebook mit sich herumtragen, aber dennoch im Hotel arbeiten möchte, könnte beispielsweise zugreifen. Dank optionaler Vesa-Halterung eignet sich der Rechner auch als Streaming-Zuspielgerät für einen 1080p-Fernseher.

Alternativen sind rar, da alle Compute Sticks noch die ältere Bay-Trail-Plattform nutzen. Einzig Intels Modell mit Core M wäre eine Idee, das kostet inklusive vorinstalliertem Windows 10 aber mindestens 350 Euro.

 Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
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Kondom 29. Okt 2017

Wie ist das eigentlich bein Grenzkontrollen? In manchen Unrechtsstaaten wird man ja...

Anonymer Nutzer 19. Okt 2017

dafür reicht doch sogar ein Rapsi Zero und der kostet nen 10er. Hab einen mit USB-Hub...

peter.kleibert 12. Okt 2017

Das mag für den einen oder anderen ein Beweggrund sein, ist aber in keinster Weise...

ms (Golem.de) 12. Okt 2017

Welche SKU meinst du und welchen RAM/SSD?

schipplock 11. Okt 2017

es gibt auch UEFI Versionen, die BT Tastaruren unterstützen. Auf der sicheren Seite ist...


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