Linux, Verfügbarkeit und Fazit

Die im Atom-Chip integrierte Grafikeinheit beschleunigt verbreitete Video-Codecs in Hardware, das gilt auch für Googles VP (bis 1.920 x 1.080 bei 30 fps). Wer möchte, kann den Zbox PI221 zwar an einen 4K-UHD-Fernseher klemmen, erhält in nativer Auflösung dann aber nur 30 Hz und sollte sich in 4K auf H.264-codierte Videos beschränken (lokal oder per Streaming). Wer möchte, kann den Zotac-Stick als Client für Spiele-Streams verwenden, ein Steam Link ist aber wie gehabt sinnvoller. Eine Smartphone-App fehlt dem Zbox PI221.

  • Statt eines zweiten USB-Ports gibt es Fast-Ethernet (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Card-Reader und Antennen-Anschluss (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Zubehör, im Bild fehlen das HDMI-Kabel und der UK-Adapter (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Eine Gehäuseseite dient als Kühlung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Cherry-Trail-Chip ist winzig (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das WLAN-Modul stammt von Intel (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Eine Gehäuseseite dient als Kühlung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Wir haben gute Erfahrungen mit dem Stick gemacht, wenn er als einfacher Office-PC in Kombination mit einem etwas älteren 22-Zoll-Display verwendet wird. Wer beruflich in erster Linie mit Office-Software arbeitet, im Internet surft, ein USB-Headset verwendet und abseits von Skype-Gesprächen ohne Musik in Ruhe arbeiten möchte, findet im Zbox PI221 sein Gerät. Die 20 GByte freier Speicher könnten aber auf Dauer zu wenig sein, gerade wenn sich Dokumente und E-Mails anhäufen. Dann schafft eine SD-Karte Abhilfe.

Unter Linux bleibt der Stick ohne Anpassungen stumm

Im Frühjahr bemängelten wir, dass der Intel Compute Stick unter Ubuntu 16.04 keinen Ton über HDMI ausgeben wollte. Daran ändert auch die mittlerweile aktuelle Version 16.04.1 nichts, weshalb ein modifiziertes ISO vonnöten ist. Ein solches hat der Linux-Blogger Ian Morrison kürzlich veröffentlicht.

Fazit

Der Zbox PI221 ist für 150 Euro im Handel erhältlich. Intels Compute Stick mit ähnlicher Hardware-Ausstattung kostet in etwa das Gleiche.

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Wir halten den Zotac-Stick für recht nützlich in ruhigen Umgebungen, in denen er als Mini-Rechner für alltägliche Aufgaben eingesetzt wird. Die Leistung entspricht der von Intels Compute Stick, da in beiden Geräten ein Cherry-Trail-basierter Prozessor samt 2 GByte RAM und 32 GByte Flash-Speicher steckt. Fast-Ethernet statt einen zweiten USB-Anschluss zu haben, kann in bestimmten Situationen von Vorteil sein. Maus und Tastatur zu verkabeln statt sie drahtlos anzuschließen, ist bei allen HDMI-Sticks ohnehin wenig zielführend.

Alleinstellungsmerkmal des Zotac Zbox PI221 ist die passive Kühlung, alle anderen uns bekannten Modelle mit Cherry-Trail-Chip nutzen einen Lüfter, sind daher mindestens hörbar und können verstauben. Durch das großflächige Aluminium-Profil überhitzt der Zotac-Stick auch nicht.

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 Zotac Zbox PI221 im Test: Der ohne Lüfter streamt
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nille02 11. Okt 2016

Danke für den Tipp. Ich hatte versucht den Golem pro Layer mal gezielt zu Blocken, aber...

Dwalinn 10. Okt 2016

Wenns eh bloß zwei Platten sein sollen gibt es doch mehr als genug Auswahlmöglichkeiten.

mambokurt 06. Okt 2016

Der FireTv Stick ist auch nicht so riesig, aber soll nur mit Verlängerung betrieben...

Plasma 06. Okt 2016

Dann kauf ne NUC und dazu eines von den vielen Gehäusen das passive Kühlung bietet.

drsnuggles79 06. Okt 2016

Völlig sinnbefreit- 4k sollte mit HEVC/h.265 kodiert sein, weil nur dann annehmbare...



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