Zork I, II und III: Klassisches Textadventure wird Open Source
Microsofts Open Source Program Office (OSPO) hat in Zusammenarbeit mit Teams von Xbox und Activision alle drei Teile des 45 Jahre alten Spiels Zork als Open Source freigegeben. Auch Jason Scott, der als Archivar für das Internet Archive tätig ist, war an dem Projekt beteiligt.
Wie Ars Technica berichtet(öffnet im neuen Fenster), wurde der Code unter der MIT-Lizenz des Massachusetts Institute of Technology (MIT) veröffentlicht. Die Freigabe betrifft allerdings nur den Quellcode. Kommerzielle Verpackungen, begleitende Elemente und die Markenrechte bleiben Eigentum von Microsoft.
In einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) schreibt die Leiterin des OSPO, Stacy Haffner, dass man keine neuen Repositories erstellt habe, sondern "Pull Requests an die historischen Quellcode-Repositories von Zork I, Zork II und Zork III übermittelt" worden seien. Durch die Pull Requests habe man dem Quellcode eine eindeutige MIT-Lizenz hinzufügen können, so Haffner.
Anleitung zum Kompilieren mit Z-Interpreter
Das Text-Adventure Zork erschien im Jahr 1980 und ist auch kommerziell erhältlich. Mit einem Z-Machine-Interpreter lässt sich der Quellcode aber auch lokal kompilieren und ausführen. Der Blogbeitrag liefert eine Anleitung mit, wie sich dieser Vorgang mit Zilf ausführen lässt.
Ars Technica ergänzte, dass der ursprüngliche Quellcode von Zork bereits im Jahr 2019 von Scott bei Github hochgeladen worden sei. Da die Lizenzfrage aber ungeklärt gewesen sei, hätten Activision oder Microsoft ihn jederzeit wieder entfernen lassen können.
Die Quellcodes für Zork I(öffnet im neuen Fenster), Zork II(öffnet im neuen Fenster) und Zork III(öffnet im neuen Fenster) sind auf Github zu finden. Zork lässt sich aber auch auf verschiedenen Webseiten kostenfrei direkt im Browser spielen.
Erst im September 2025 stellte Microsoft den 6502-Basic-Interpreter als Open Source der Öffentlichkeit zur Verfügung. Bereits im Jahr 2024 geschah dasselbe mit der MS-DOS-Version 4.0.
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