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Aktuell nur wenige ausgewählte Haltepunkte

Die Zoox-Autos warten nämlich nur drei Minuten an den Haltepunkten, von denen es aktuell nur eine Handvoll gibt, und fahren dann weiter. Wir können nicht einfach eine Adresse eingeben, sondern müssen aus den verfügbaren Haltepunkten wählen. Unser Hotel ist praktischerweise ein Haltepunkt, unser Ziel hingegen war es nicht. Entsprechend haben wir den nächstmöglichen Halt gewählt und sind dann zu Fuß gegangen.

Das ist etwas umständlich, aber aktuell traut sich Zoox offenbar nicht, weitere Ziele mit den Autos anzufahren. Das ist verständlich, sind die Haltepunkte in der Regel doch die Rideshare-Pick-ups verschiedener Hotels, an denen in der Regel starker Verkehr ist.

Wir konnten zudem beobachten, dass die Zoox-Autos Probleme in den Pick-up-Zones hatten, was vor allem am Fahrverhalten der menschlichen Fahrer in den anderen Autos lag. Zoox will die Anzahl der Haltepunkte in Zukunft aber erhöhen. Immer wieder konnten wir in Las Vegas Vermessungsfahrzeuge von Zoox entdecken, die von menschlichen Fahrern durch die Stadt und vor allem auch durch die Pick-up-Zonen der Hotels gefahren wurden.

Einsteigen ist zunächst etwas umständlich

Nachdem unser Zoox in der Pick-up-Area unseres Hotels angekommen war, musste es zunächst schauen, wo es uns einsteigen lassen kann. Das erschien uns etwas umständlich, hielt das Fahrzeug doch zunächst direkt vor uns, nur, um dann bis ans Ende der Einsteigezone zu fahren. Diesen Ort hat das System als guten Ort zum Einsteigen empfunden, woraufhin uns die App mitgeteilt hat, dass wir nun einsteigen können.

Die Türen können erst dann über die App geöffnet werden. Insgesamt finden wir die App sehr übersichtlich und leicht zu verstehen: Uns wird gesagt, was wir wann zu tun haben. Das setzt sich auch im Inneren des Zoox fort, wo wir darauf hingewiesen werden, uns anzuschnallen und die Türen zu schließen.

Der Innenraum ist geräumig, was angesichts der Kastenkonstruktion des Zoox nicht überrascht. Die Sitzbänke sind aus einem abwischbaren Kunststoffmaterial, aber gut gepolstert und mit einer Kopfstütze versehen, so dass wir bequem sitzen.

Die Türen schließen wir über ein kleines Display; jeder Sitzplatz hat einen solchen Bildschirm. Erst, wenn alle Passagiere angeschnallt sind, können wir die Fahrt per Knopfdruck starten – das Zoox fährt nicht einfach so los. Es fädelt sich anschließend in den abendlichen Verkehr in Las Vegas ein und kommt überraschend flink voran.


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