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Zoom, Windows, Nano: Sonst noch was?

Was am 30.07.2020 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.
/ Golem.de
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Bild: Pixy.org

Sicherheitslücke in Zoom: Bereits im April hat der Webentwickler Tom Anthony eine Sicherheitslücke in der Videokonferenzsoftware Zoom entdeckt(öffnet im neuen Fenster) . Demnach konnte ein standardmäßig aus sechs Ziffern bestehendes Passwort innerhalb von Minuten per Brute-Force geknackt werden, da Zoom beliebig viele Login-Versuche erlaubte. Mit dem Passwort konnten eigentlich geschützte Zoom-Konferenzen betreten und beispielsweise belauscht oder gestört ( Zoombombing ) werden. Zoom hat das Problem rund eine Woche nach der Meldung behoben.

Tails 4.9 erschienen: Das auf Anonymität ausgerichtete Live-Betriebssystem Tails wurde in einer neuen Version veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Der Tor Browser wurde auf Version 9.5.3 aktualisiert, Thunderbird auf 68.10.0 sowie der Linux-Kernel auf 5.7.6. Bei letzterem soll es derzeit Probleme mit Wi-Fi-Karten geben, die auf den Chip Atheros AR9271 setzen.

Erfolge für Spiele: Lange nach der ersten Ankündigung gibt es im Epic Games Store nun Erfolge. Offiziell hießen sie Achievements, vorerst gibt es sie nur für Ark Survival Evolved(öffnet im neuen Fenster) .

Windows verabschiedet sich von SHA-1: Ab 3. August werden Dateien aus dem Microsoft Download Center nicht mehr unter Verwendung des unsicheren Hash-Algorithmus SHA-1 signiert. Das kündigt Microsoft auf seinem Tech Bulletin(öffnet im neuen Fenster) an. Windows Updates werden bereits seit August 2019 nur noch mit SHA-2 signiert.

GNU Nano 5.0 : Der Editor für die Kommandozeile GNU Nano ist in Version 5.0 erschienen(öffnet im neuen Fenster) . Diese bietet unter anderem Syntax-Unterstützung für Markdown und eine verbesserte Farbdarstellung, außerdem können beliebige Zeilen nun als Anker genutzt werden.

Neues Spiel und Studio: Das polnische Entwicklerstudio People can Fly(öffnet im neuen Fenster) (Bulletstorm) gründet ein eigenes Team in New York. Dort sollen schon bald mehrere Dutzend Mitarbeiter einen neuen AAA-Titel für die kommenden Konsolen sowie für PCs und Spielestreamingdienste produzieren.


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