Das schreiende Baby erfordert Vorarbeit

Realistisch, aber sorgfältiger vorzubereiten, ist das schreiende Baby im Hintergrund. Wer keine Kinder hat, dürfte dann allerdings unangenehme Fragen zu beantworten haben. Das gilt auch für die bellenden Hunde. Traumatisch könnte bei den Kollegen die Kombination aus Babygeschrei und Hundegebell sein. Kommt dann auch noch der weinende Mann hinzu, dürfte irgendwann die Polizei vor der Tür stehen.

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Das Baustellengeräusch ist mit Vorsicht zu genießen - bei zu hoher Lautstärke klingt es so, als stünden wir mitten in der Baugrube. Das Windgeräusch eignet sich für das Homeoffice eher nicht, es sei denn, man sitzt deutlich sichtbar neben mehreren Ventilatoren. Was der Programmierer des Zoom Escapers mit dem Pinkelgeräusch bezwecken wollte, können wir uns nicht recht erklären - wir raten von dessen Nutzung ab.

Bei einigen Geräuschen beobachten wir ab und an, dass unsere Stimme etwas verlangsamt wird und tiefer klingt, bei den Unterbrechungen beispielsweise. Nachdem wir den Effekt wieder deaktiviert haben, pegelt sich unsere Stimme wieder auf dem normalen Level ein. Auch gibt es manchmal eine leichte Latenz des Audiosignals - wer aus einer Konferenz will, dem wird das aber egal sein.

Fazit

Ist der Zoom Escaper effektiv? Ja. Ist es nett, ihn zu benutzen? Eher nicht. Besonders mit den Unterbrechungen und den Echos können wir uns elegant aus Konferenzen schummeln, ein bisschen kriminelle Energie ist dabei aber schon notwendig. Der sinnvollere Weg wäre sicherlich, ein Übermaß an zu langen Konferenzen anzusprechen und im Unternehmen eine bessere Lösung zu finden.

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Trotzdem ist der Zoom Escaper, der problemlos auch mit anderen Videokonferenz-Programmen funktioniert, eine witzige Spielerei. Der weinende Mann hat bei uns manches 1:1-Gespräch aufgelockert, ebenso das Pipigeräusch.

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Wer den Zoom Escaper verwendet, sollte sich aber bewusst sein, dass sein Audiosignal über eine Webseite läuft. In der Praxis stellt sich zudem das Problem, dass die meisten Kollegen nach einigen Schummelabgängen wohl Fragen stellen könnten, etwa: Wieso schreit dein Baby so oft, wo du doch keins hast? Oder: Wer ist der Mann bei dir, der immer weint?

Möglicherweise ist der Zoom Escaper mehr eine Mahnung dafür, dass das eine oder andere Videomeeting vielleicht gar nicht nötig ist, als eine echte Möglichkeit, sich von Konferenzen fernzuhalten.

Hinweis: Der Golem.de-Werkzeugkasten ist unser How-to-Format. Wir zeigen anhand von Tutorials und Erlebnisberichten, wie sich Hard- oder Software im Praxisalltag effektiv einsetzen lassen.

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 Zoom Escaper: Sich einfach mal aus dem Meeting stören
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demon driver 10. Apr 2021

Auf jeden Fall. Auf der anderen Seite können so Meetings auch was Gutes sein...

demon driver 10. Apr 2021

Das spielt aber schon eine Rolle dabei, wie sich Du kannst "nicht beurteilen", wie sich...

Prypjat 08. Apr 2021

Es würde auch reichen den Datendurchsatz langsam zu verringern und damit Störgeräusche...

Prypjat 08. Apr 2021

Bis man direkt angesprochen wird klappt das bestimmt.

Dino13 08. Apr 2021

Gut auf den Punkt gebracht!



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