Abo
  • Services:
Anzeige
Sechsbeiniger Roboter mit 3 Freiheitsgraden pro Bein
Sechsbeiniger Roboter mit 3 Freiheitsgraden pro Bein (Bild: Zoobotics / Carsten Dammann)

Ein Bausatz, der mitwächst

Anzeige

Die Idee hinter dem Bausatz war nicht, die konstruktiven Möglichkeiten von Papier und Pappe auszuloten. Vielmehr soll der Anwender sich in die Programmierung lauffähiger Roboter einarbeiten können - Bewegungsmuster und -abläufe für mehrbeinige Roboter zu entwickeln und auszuprobieren, ist durchaus eine Herausforderung. Ein vierbeiniger Roboter mit zwei Freiheitsgraden erfordert eine ganz andere Herangehensweise als ein sechsbeiniger Roboter mit drei Freiheitsgraden. Zoobotics stellt zwar lauffähigen Quellcode unter Open-Source zum Einstieg zur Verfügung, den Code verstehen die Macher aber in erster Linie als Basis und Vorlage, nicht als fertiges Programm.

"Einfach neue Konstruktionen auf Papier ausdrucken, zusammenkleben und programmieren", so beschreibt Daniel deshalb die Idee hinter der Bausatzserie: Mit Haushaltsmitteln sollen neue Beine oder Sensoren befestigt werden oder gar ein neuer Roboterentwurf entstehen können.

Ganz so einfach wurde es dann doch nicht. Aber selbst die Konstruktion aus Pappe und Papier wird voraussichtlich immer noch preiswerter sein als vorgefertigte Elemente aus Plastik oder Metall und erlaubt einfache Reparaturen.

Der Preis ist insofern ein kritischer Punkt, da die für Laufroboter notwendige Anzahl an Servos (je nach Modell zwischen 8 und 18) und die Elektronik die Kosten bereits in die Höhe treiben.

Der anvisierte Preis für einen Basis-Bausatz soll um die 300 Euro liegen. Er umfasst alle Bauteile und Komponenten, die für einen vierbeinigen Roboter notwendig sind. Den Preis versuchen die Macher aber noch zu drücken. Die Papier- und Papp-Elemente sollen auch einzeln verkauft werden.

Laut Daniel relativiert sich der vermeintlich hohe Preis für einen "Pappbaukasten", da sich alle Komponenten in den größeren Modellen wiederverwenden lassen. Wer aus seinem Vierbeiner einen Sechsbeiner machen will, benötigt lediglich vier weitere Servos und einen zusätzlichen Satz Pappteile - diese lassen sich im Prinzip sogar selbst ausschneiden.

Außerdem haben die Macher kleine Lerngruppen im Auge: Ein Kursleiter kauft den Bausatz nur einmalig, und jede neue Gruppe erhält lediglich einen Satz neuer Papier- und Papp-Elemente, die sie beliebig verarbeiten können. Die Servos wie Elektronik werden hingegen stets wiederverwendet.

Ob ihre Idee wirklich ankommt, will Zoobotics voraussichtlich Ende des Jahres herausfinden. Dann wollen sie eine Crowdfunding-Aktion starten, um eine Finanzierung für den Produktionsstart zu bekommen.

 Mit Pappe bauen

eye home zur Startseite
derdiedas 22. Sep 2014

sainsmart - da gibt es einiges zum Roboterbau für Arduino :-)

Abdiel 22. Sep 2014

Also ich habe schon Papier/Pappe hergestellt, ohne auch nur irgendeine Deiner...

Master68 19. Sep 2014

Das ist mal eine Crowdfunding Kampagne, bei der ich vielleicht sogar mitmache (wäre die...

Mixer 18. Sep 2014

Die roten sind Logikoma, keine Tachikoma.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Sovendus GmbH, Karlsruhe
  2. redblue Marketing GmbH, München
  3. RheinEnergie AG, Köln
  4. OMICRON electronics GmbH, Klaus (Österreich)


Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. mit Soundbars und Heimkinosystemen, ASUS-Notebooks, Sony-Kopfhörern, Garmin...
  2. 149,99€ (Vergleichspreis 319€)
  3. 399€ (Vergleichspreis 449€)

Folgen Sie uns
       


  1. Aquaris-V- und U2-Reihe

    BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

  2. Landkreis Südwestpfalz

    Telekom baut FTTH für Gewerbe und Vectoring für Haushalte

  3. Microsoft

    Gute Store-Apps sollen besseren Marketingstatus erhalten

  4. Zukunft des Autos

    "Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"

  5. PC-Wahl

    CCC patcht Wahlsoftware selbst

  6. Neuronales Netzwerk

    Algorithmus erstellt 3D-Gesichtsmodell aus einzelnem Foto

  7. Cloud

    AWS stellt einige Dienste auf Abrechnung pro Sekunde um

  8. Dateiaustausch

    Chrome 63 erklärt FTP-Verbindungen für unsicher

  9. Parkplatz-Erkennung

    Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten

  10. Ice Lake

    Intel plant CPUs mit 10+ nm vom Tablet bis zum Supercomputer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
Galaxy Note 8 im Test
Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
  1. Videos Youtube bringt HDR auf Smartphones
  2. Galaxy Note 8 im Hands on Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

Mobilestudio Pro 16 im Test: Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
Mobilestudio Pro 16 im Test
Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  1. Wacom Vorschau auf Cintiq-Stift-Displays mit 32 und 24 Zoll

  1. Re: Wäre es nicht sinnvoller

    Schnarchnase | 13:22

  2. Re: Ich dachte, CCleaner selbst ist die Malware ...

    Tuxgamer12 | 13:22

  3. Re: Was ist unverantwortlicher?

    captaincoke | 13:22

  4. Re: Unfähige Firma

    non_existent | 13:22

  5. Alles andere ist halt bürokratischer Wahnsinn!

    Pecker | 13:21


  1. 13:20

  2. 13:10

  3. 12:52

  4. 12:07

  5. 11:51

  6. 11:16

  7. 10:00

  8. 09:35


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel