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Sechsbeiniger Roboter mit 3 Freiheitsgraden pro Bein
Sechsbeiniger Roboter mit 3 Freiheitsgraden pro Bein (Bild: Zoobotics / Carsten Dammann)

Pappe ist besser als ihr Ruf

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"Zu Plastik und Metall hat man tatsächlich ein gewisses Grundvertrauen", was die Belastbarkeit des Materials angehe, gibt Daniel unumwunden zu. Aber auch Pappe ermögliche stabile Konstruktionen, habe nur ein geringes Eigengewicht, sei sehr leicht zu ver- und bearbeiten und sei zudem preiswerter als andere Materialen.

Feuchtigkeit ist natürlich ein Problem, auch weil die Macher auf spezielle, teure Beschichtungen verzichten wollen. Lediglich die empfindlicheren Schnittkanten sollen mit etwas Leim imprägniert werden. Doch Feuchtigkeit ist nicht nur bei Pappe problematisch, das gilt genauso für unbehandeltes Holz. Und vollkommen unabhängig vom Baumaterial - Wasser und Elektronik sind immer eine schlechte Kombination.

Bleibt noch ein weiteres Argument gegen Pappe: die leichte Brennbarkeit. Daniel verweist hier auf die mehrjährige Erfahrung, welche sie mit ihren Konstruktionen gemacht hätten: "Die verwendete Elektronik wurde niemals so heiß, dass dabei eine Gefahr bestand." Da sich die Temperaturentwicklung in Grenzen halte, sei es auch nicht notwendig, das Chassis zur Wärmeableitung zu nutzen.

Qual der Wahl bei Papier und Pappe

Bei der Auswahl der Pappe hat der Favorit laut den Entwicklern recht schnell festgestanden: 3 mm dicke Graupappe sollte es sein, da sie stabil genug ist. Beim Papier war die Auswahl größer und schwerer: Nicht nur unterschiedliche Stärken gibt es, auch unterschiedliche Oberflächenarten wie gestrichen oder offenporig. Hier haben die Macher viel und lange herumprobiert und einigten sich schließlich auf gestrichenes Papier mit einem Flächengewicht von 200 g/qm, das alle konstruktiven Anforderungen erfüllt. Es ist stabil genug, lässt sich gut falten und verschmutzt nicht so schnell.

Laut Daniel stand auch die Verwendung besonderer Sorten mit speziellen Beschichtungen zur Diskussion. Sie haben sich aber dagegen entschieden, da es den Preis für den Bausatz zu stark in die Höhe treiben würde. Die ausgewählten Papier- und Pappesorten gibt es in jedem besseren Bastelladen.

 Zoobotics: Vier- und sechsbeinige PappkameradenMit Pappe bauen 

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derdiedas 22. Sep 2014

sainsmart - da gibt es einiges zum Roboterbau für Arduino :-)

Abdiel 22. Sep 2014

Also ich habe schon Papier/Pappe hergestellt, ohne auch nur irgendeine Deiner...

Master68 19. Sep 2014

Das ist mal eine Crowdfunding Kampagne, bei der ich vielleicht sogar mitmache (wäre die...

Mixer 18. Sep 2014

Die roten sind Logikoma, keine Tachikoma.



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