Abo
  • IT-Karriere:

Zolo Liberty Plus: Drahtlose Hörstöpsel auf Kickstarter für nur 100 US-Dollar

Guter Klang, keine Kabel und ein geringer Preis. Damit bewirbt Anker die kommenden Drahtlos-Hörstöpsel Liberty Plus. Derzeit wird über Kickstarter Geld für das Projekt gesammelt - Käufer können die Bluetooth-Hörstöpsel derzeit für 100 US-Dollar bekommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Zolo Liberty Plus
Zolo Liberty Plus (Bild: Anker)

Liberty Plus heißen die drahtlosen Bluetooth-Hörstöpsel, die Anker mit Hilfe der Marke Zolo über Kickstarter finanziert. Die Kampagne läuft bereits seit einigen Tagen und hat ihr Finanzierungsziel bereits erreicht. Die Bluetooth-Hörstöpsel alias True Wireless In-Ears sollen einen besonders guten Klang bieten und gleichzeitig perfekt in jedes Ohr passen.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. Voith Global Business Services EMEA GmbH, Heidenheim

Die Zolo-Stöpsel unterstützen Bluetooth 5.0 und funktionieren ähnlich wie andere komplett drahtlos arbeitende Hörstöpsel. Es gibt kein störendes Kabel und die zwei Ohrhörer kommunizieren drahtlos miteinander. Die Hörstöpsel erlauben eine Verbindung nur zu einem Gerät, merken sich aber jeweils die zehn letzten, die gekoppelt wurden, um einen möglichst unkomplizierten Wechsel der Zuspielgeräte zu erlauben.

Hörstöpsel mit 3,5 Stunden Akkulaufzeit

Der komplette Verzicht auf Kabel führt dazu, dass in den Stöpseln wenig Platz für einen Akku ist - das führt zu einer entsprechend kurzen Akkulaufzeit. Das ist auch beim Liberty Plus der Fall: Nach 3,5 Stunden ist der Akku leer und muss dann erst wieder 1,5 Stunden lang geladen werden.

  • Zolo Liberty Plus mit Ladeschale (Bild: Anker)
  • Zolo Liberty Plus (Bild: Anker)
  • Zolo Liberty Plus mit Ladeschale (Bild: Anker)
  • Zolo Liberty Plus (Bild: Anker)
  • Zolo Liberty Plus (Bild: Anker)
  • Zu Zolo Liberty Plus gehören verschiedene Silikonaufsätze. (Bild: Anker)
  • Zolo Liberty Plus mit Ladeschale (Bild: Anker)
  • Zolo Liberty Plus (Bild: Anker)
Zolo Liberty Plus (Bild: Anker)

Wie auch andere Hersteller will Anker diesen Nachteil durch eine Ladeschale ausgleichen. Sind die Hörstöpsel gerade nicht in Gebrauch, können sie in die Schale gelegt und aufgeladen werden. Hierbei verspricht Anker, dass die Ladeschale die Hörstöpsel knapp 14 mal aufladen kann - zusätzliche 48 Stunden Einsatzzeit werden garantiert. Das Laden der Schale selbst dauert etwa drei Stunden.

Die Hörstöpsel sollen die IPX5-Klassifizierung erfüllen und wären damit davor geschützt, dass, wenn Wasser auf die Stöpsel gelangt, etwas kaputtgehen könnte. Ein Tauchgang ins Wasser ist damit aber nicht abgedeckt. Sofern auf dem Smartphone einer der digitalen Assistenten von Amazon, Apple oder Google vorhanden ist, sollen sich Alexa, Siri und Assistant damit besonders gut nutzen lassen.

Bedienung über einen Knopf

An beiden Hörstöpseln befindet sich je ein Knopf, über den alles bedient wird. Mit einem Tastendruck wird Musik pausiert, fortgesetzt oder ein Anruf angenommen respektive beendet. Wird die Taste am rechten Stöpsel etwa eine Sekunde lang gedrückt, wird bei der Musikwiedergabe ein Stück vorgesprungen. Ein längerer Tastendruck auf den linken Stöpsel lässt die Wiedergabe wieder einen Titel zurückspringen.

Wird eine der beiden Tasten doppelt betätigt, wird einer der digitalen Assistenten aufgerufen. Eine Lautstärkeregelung an den Hörstöpseln ist nicht vorgesehen. Hier müssen Anwender zum Smartphone greifen, um die Lautstärke anzupassen. Mit einem dreisekündigen Druck auf die Hörstöpseltaste wird ein sogenannter Transparenzmodus aktiviert.

Ist der Transparenzmodus aktiv, werden alle Umgebungsgeräusche zugeschaltet. Der Nutzer bekommt also alles in seinem Umfeld mit, ohne die Hörstöpsel herausnehmen zu müssen. Dabei kommen die eingebauten Mikrofone zum Einsatz und übertragen die Umgebungsgeräusche auf die in den Stöpseln enthaltenen Lautsprecher. Diese sollen generell einen besonders guten Klang bieten.

Liberty Plus soll in jedes Ohr passen

Mit Hilfe von Silikonaufsätzen soll erreicht werden, dass die Stöpsel gut halten, ohne zu drücken. Durch entsprechend viele mitgelieferte Aufsätze wird versprochen, dass die Stöpsel in jedem Ohr gut halten. Dabei sollen sie gleichzeitig Außengeräusche gut abschirmen.

  • Zolo Liberty Plus mit Ladeschale (Bild: Anker)
  • Zolo Liberty Plus (Bild: Anker)
  • Zolo Liberty Plus mit Ladeschale (Bild: Anker)
  • Zolo Liberty Plus (Bild: Anker)
  • Zolo Liberty Plus (Bild: Anker)
  • Zu Zolo Liberty Plus gehören verschiedene Silikonaufsätze. (Bild: Anker)
  • Zolo Liberty Plus mit Ladeschale (Bild: Anker)
  • Zolo Liberty Plus (Bild: Anker)
Zu Zolo Liberty Plus gehören verschiedene Silikonaufsätze. (Bild: Anker)

Die Kickstarter-Kampagne zu Liberty Plus hat bereits das Finanzierungsziel von 50.000 US-Dollar erreicht. Noch können die drahtlosen Hörstöpsel für 100 US-Dollar inklusive Versandkosten erworben werden. Anker will das Produkt im Oktober 2017 ausliefern. Regulär sollen die Hörstöpsel dann für 150 US-Dollar auf den Markt kommen.

Bei allen Crowdfunding-Kampagnen besteht das Risiko, dass das Projekt doch nicht realisiert wird - die Zahlung des Unterstützungsbeitrags ist dementsprechend nicht mit einem Kauf vergleichbar.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 4,99€
  3. 4,19€
  4. 1,19€

Dwalinn 30. Jun 2017

Hättest du dir mein Beispiel durchgelesen hättest du dir den Post sparen können. Bei den...

ip (Golem.de) 29. Jun 2017

danke, Fehler wurde bereits korrigiert.

M.P. 29. Jun 2017

Ich wohne in Dortmund, komme aber aus einem Dorf mit 5000 Einwohnern. An manche...

AngryFrog 29. Jun 2017

Ja: Die Dinger verliert man doch sofort und/oder sie werden geklaut.

Peter Brülls 28. Jun 2017

Fazit diverser Artikel, die ansonsten sehr positiv über die AirPods urteilten: Zu hoch...


Folgen Sie uns
       


Backup per Band angesehen

Das Rattern des Roboterarms und Rauschen der Klimaanlage: Golem.de hat sich Bandlaufwerke in Aktion beim Geoforschungszentrum Potsdam angeschaut. Das Ziel: zu erfahren, was die 60 Jahre alte Technik noch immer sinnvoll macht.

Backup per Band angesehen Video aufrufen
Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Kickstarter: Scheitern in aller Öffentlichkeit
Kickstarter
Scheitern in aller Öffentlichkeit

Kickstarter ermöglicht es kleinen Indie-Teams, die Entwicklung ihres Spiels zu finanzieren. Doch Geld allein ist nicht genug, um alle Probleme der Spieleentwicklung zu lösen. Und was, wenn das Geld ausgeht?
Ein Bericht von Daniel Ziegener

  1. Killerwhale Games Verdacht auf Betrug beim Kickstarter-Erfolgsspiel Raw
  2. The Farm 51 Chernobylite braucht Geld für akkurates Atomkraftwerk
  3. E-Pad Neues Android-Tablet mit E-Paper-Display und Stift

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  2. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt
  3. AMDGPU AMD veröffentlicht Linux-Treiber für Navi

    •  /