Zölle: Gopro verlagert Produktion für US-Markt

Der Actionkamerahersteller Gopro reagiert auf die von den USA gegenüber China angedrohten Importzölle: Die Produktion der Waren für den US-Markt wird von China in andere Länder verlagert.

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Gopro 7 - die neue Actionkamera des Unternehmens
Gopro 7 - die neue Actionkamera des Unternehmens (Bild: Gopro)

Wegen des Handelsstreits zwischen China und den USA sowie den angedrohten US-Importzöllen verlagert der Actionkamerahersteller Gopro einen Teil seiner Produktion bis zum Sommer 2019 von China in andere Länder. In welche genau, teilte das Unternehmen nicht mit.

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Gopro lässt wie die meisten Elektronikhersteller bisher in China fertigen. Das will das Unternehmen auch nicht grundsätzlich ändern. Nur Waren, die für die USA bestimmt sind, werden bald nicht mehr dort gebaut.

Über die Höhe der Kosten einer solchen Verlagerung machte das Unternehmen keine Angaben. Bisher werden auch keine Zölle für die Gopros verlangt, die Produktionsverlagerung erfolgt präventiv.

"Das heutige geopolitische Geschäftsumfeld erfordert Agilität, und wir gehen proaktiv auf Zollprobleme ein, indem wir den Großteil unserer US-gebundenen Kameraproduktion aus China verlagern", erklärte Brian McGee, Chief Financial Officer bei Gopro. "Wir glauben, dass dieser diversifizierte Produktionsansatz unserem Geschäft zugutekommen kann, unabhängig von den Zollauswirkungen."

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Im Januar 2018 war bekannt geworden, das Gopro erneut Mitarbeiter entlassen musste, weil die Kameradrohne Karma dem Unternehmen kein Glück brachte. Es war die vierte Entlassungsrunde seit 2016.

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