Zocalo: Amazon bietet neuen Speicherdienst
Zocalo heißt Amazons neuer Speicherdienst. Er soll eine einfache Möglichkeit bieten, Daten in Amazons Cloud abzulegen. Der Dienst richtet sich an Business- und Enterprise-Kunden. Integriert sind beispielsweise ein Versionierungssystem und eine Kommentarfunktion, etwa für dort gespeicherte Dokumente.
Der Zugang zum Cloud-Speicherdienst erfolgt über ein Webinterface oder den Zocalo Sync Client. Außerdem bietet Amazon Apps für Android und iOS. Zocalo-Ordner können auch in Windows Active Directory integriert werden(öffnet im neuen Fenster) . Dazu muss zunächst ein Amazon Virtual Private Cloud (VPC) eingerichtet werden. Der Zugang kann über die unternehmenseigene VPN erfolgen. Ausgewählte Zocalo-Ordner können auch ohne Active Directory mit lokalen Verzeichnissen synchronisiert werden.
Mit Verwaltungskonsole
Die Kommentarfunktion des Zocalo-Dienstes wird als Overlay beispielsweise am geöffneten Word-Dokument angezeigt. Laut Amazon lassen(öffnet im neuen Fenster) sich Kommentare auch in heruntergeladene Word-Dokumente integrieren.
Die Verwaltung des Zocalo-Dientes erfolgt über eine eigene Verwaltungskonsole(öffnet im neuen Fenster) , in der Datei- und Benutzerzugriffe protokolliert werden, etwa über IP-Adressen oder Gerätenamen. Außerdem lässt sich dort festlegen, ob Dokumente auch außerhalb des Unternehmens zur Verfügung gestellt werden können. Der verfügbare Speicherplatz kann für jeden Benutzer festgelegt werden. Benutzer wiederum können selbst festlegen, welche Dateien sie zugänglich machen wollen, oder Downloads verhindern. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt.
Regional gespeichert
Außerdem können Administratoren die Region festlegen, in der Daten gespeichert werden sollen. Gegenwärtig gibt es drei regionale Zugänge, in Europa sowie jeweils im Westen und im Osten der USA. Damit will Amazon nach eigenen Angaben Kunden entgegenkommen, die ihre Daten nur nach den rechtlichen Bestimmungen der jeweiligen Regionen auslagern dürfen.
Gegenwärtig lässt sich der Dienst nur auf Einladung nutzen. Später soll es zunächst eine kostenlose 30-tägige Testphase mit 200 GByte Speicher und 50 Benutzer geben. Amazon verlangt danach monatlich 5 US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) für jeden aktiven Benutzer, dem 200 GByte Speicher zur Verfügung stehen. Wird mehr Speicher benötigt, gibt es eine gestaffelte Preistabelle. Bis zu einem TByte kostete jedes weitere GByte 3 US-Cent, wer mehr als 5000 TByte Speicherplatz benötigt, zahlt monatlich zusätzlich 2,75 US-Cent für jedes weitere GByte.
- Anzeige Hier geht es zum Handbuch für Softwareentwickler bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.