Sicherheitslücken geheim halten - und das Beste hoffen

Gleichzeitig behauptet die Bundesregierung, das Thema IT-Sicherheit "zur Chefsache" gemacht zu haben. In ihrer Digitalen Agenda steht zum Beispiel, Deutschland solle Verschlüsselungsstandort Nummer eins in der Welt werden und die Verschlüsselung von privater Kommunikation "zum Standard". Im Entwurf zur Cybersicherheitsstrategie der Bundesregierung ist das so zusammengefasst: "Die deutsche Kryptostrategie umfasst Sicherheit durch Verschlüsselung und Sicherheit trotz Verschlüsselung."

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Auflösen kann diesen Widerspruch niemand. Würden die Bundeshacker ihre Erkenntnisse sofort mit den betroffenen Herstellern und Anbietern teilen, könnten diese ihre Schwachstellen ausbessern und Millionen von Nutzern schützen - vor wem auch immer. Stattdessen sollen sie Angriffswerkzeuge für die deutschen Behörden entwickeln und dabei in Kauf nehmen, dass andere die gleichen Angriffspunkte finden und ebenfalls ausschließlich zur Überwachung von Menschen einsetzen, die man in freiheitlichen Gesellschaften als kriminell bezeichnen würde.

Zitis ist - neben einem inhaltlich vergleichbaren Programm des Bundesnachrichtendienstes - der Beleg dafür, dass die Bundesregierung in letzter Konsequenz Innere Sicherheit und IT-Sicherheit für Gegensätze hält.

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 Zitis: Bundeshacker im Verzug
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bombinho 09. Sep 2017

Das ist jetzt ein wenig kontrovers, aber wie bitteschoen stehen die bisherigen Mittel zur...

quark2017 01. Sep 2017

Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob die Standort- und Besoldungsentscheidungen...

Sinnfrei 31. Aug 2017

Nur Leute für die eigentliche Arbeit werden die wohl eher nicht bekommen. Für den...

mnementh 31. Aug 2017

Hat sich EternalBlue jetzt gelohnt nach WannaCry? Wie viele Kriminelle wurden gefangen...



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