Zipline: Walmart kündigt Drohnenlieferungen an

Statt Blut in Ruanda sollen die Drohnen des US-Unternehmens Zipline künftig Körperpflege- und Gesundheitsartikel in Arkansas ausfliegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Lieferdrohne von Zipline
Lieferdrohne von Zipline (Bild: Zipline)

Die Seife kommt angeflogen: Walmart will künftig Produkte von Drohnen ausliefern lassen. Die US-Handelskette wird dafür mit dem kalifornischen Unternehmen Zipline zusammenarbeiten. Der Lieferdienst soll Anfang kommenden Jahres im US-Bundesstaat Arkansas starten.

Die Drohnen sollen von Bentonville aus operieren, wo Walmart seinen Hauptsitz hat. Sie sollen zunächst Gesundheits- und Körperpflegeprodukte ausliefern. Später könnten weitere Produkte hinzukommen, sagte Tom Ward, Mitglied der Walmart-Konzernleitung. Die Drohnen sollen an einer Filiale starten und bis zu 80 Kilometern weit ausliefern. Die Ware soll in etwa einer Stunde am Bestimmungsort sein. Sie wird abgeworfen, ein kleiner Fallschirm bremst das Päckchen.

Zipline liefert in Ruanda

Die Lieferungen wird Zipline durchführen. Das Unternehmen betreibt bereits einen Drohnenlieferdienst: Seit Ende 2016 transportiert es in Ruanda Blut und Blutprodukte zu Krankenhäusern. Bisher hat das Unternehmen nach eigenen Angaben knapp 59.000 Flüge absolviert.

Die Drohnen sind Starrflügler mit zwei Motoren. Sie werden von einem Katapult aus gestartet und navigieren per GPS. Die Reisegeschwindigkeit beträgt rund 100 km/h. Die Drohnen können maximal 1,75 kg Nutzlast transportieren.

Walmart hat kürzlich ein Drohnen-Lieferprogramm im US-Bundesstaat North Carolina angekündigt. Das Unternehmen Flytrex soll dort Lieferungen übernehmen. Die Handelskette arbeitet aber schon seit mehreren Jahren an Drohnenlieferungen.

Es ist nicht das einzige Unternehmen: Der Onlinehändler Amazon, der schon 2013 die Idee mit Lieferdrohnen vorgestellt hatte, erhielt kürzlich eine Zertifizierung als Luftfahrtunternehmen. Die hat Wing Aviation, ein Tochterunternehmen der Google-Mutter Alphabet, bereits im April vergangenen Jahres bekommen, der Kurierdienst United Parcel Service (UPS) im Oktober. Die Lieferdrohnen von Wing sind seit vergangenem Herbst im regulären Einsatz.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Militär
China gelingt Durchbruch bei Abwehr von Hyperschallraketen

Das Shanghai Institute of Mechanical and Electrical Engineering hat einen Durchbruch bei der Erforschung eines Abwehrsystems für Hyperschallwaffen erzielt.

Militär: China gelingt Durchbruch bei Abwehr von Hyperschallraketen
Artikel
  1. Windows: Berliner Verwaltung nutzt Server ohne Sicherheitsupdate
    Windows
    Berliner Verwaltung nutzt Server ohne Sicherheitsupdate

    Die Berliner Verwaltung nutzt Windows-Server, die keine Sicherheitsupdates mehr bekommen - obwohl ein Austausch schon länger geplant gewesen ist.

  2. AMD RDNA3: Hinweise auf mögliche Radeon RX 7900 X3D
    AMD RDNA3
    Hinweise auf mögliche Radeon RX 7900 X3D

    Bereits zur Ankündigung der Chiplet-GPU war es ein offenes Geheimnis, dass 3D-Vcache möglich wäre. Nun gibt es Hinweise, dass die Speichercontroller bereits darauf ausgelegt sind.

  3. Vor Norwegen: Seatwirl baut Windrad mit vertikaler Achse
    Vor Norwegen
    Seatwirl baut Windrad mit vertikaler Achse

    Konventionelle Windräder haben eine horizontale Achse. Das schwedische Unternehmen Seatwirl setzt auf Windräder mit vertikaler Achse.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • AMD CPU kaufen, SW Jedi Survivor gratis dazu • Philips LED TV 65" 120 Hz Ambilight 999€ • KF DDR4-3600 32GB 91,89€ • Asus Mainboard 279€ • Bosch Prof. bis -55% • PCGH Cyber Week • Acer Predator 32" WQHD 170Hz 529€ • Philips Hue bis -50% • Asus Gaming-Laptops bis -25% [Werbung]
    •  /