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Zipline: Lieferdrohne fliegt mit 130 km/h zum Kunden

Zipline will mit einer schnellen Lieferdrohne Medizin transportieren. Das kalifornische Unternehmen unterhält bereits seit mehreren Jahren in Afrika eine solche Logistik und will mit der neuen Drohne knapp 130 km/h schnell sein.

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Zipline-Drohne auf einem Katapult
Zipline-Drohne auf einem Katapult (Bild: Zipline)

Medikamente an schwer erreichbare Orte zu transportieren ist die Mission des kalifornischen Unternehmens Zipline. Bereits jetzt werden mit den Zipline-Drohnen Lieferungen durchgeführt, wobei das aktuellste Modell rund 130 km/h erreichen und mehr Fracht als bisher transportieren soll.

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Bei den Drohnen handelt es sich um Starrflügler mit zwei Motoren, die von einem Katapult aus energiesparend gestartet werden. Die Flugzeuge orientieren sich per GPS, die neue Generation soll bis zu 160 km weit kommen. Die Reisegeschwindigkeit ist etwa 20 km/h schneller als die der Vorgängergeneration. Im Flugzeug werden bis zu 1,75 kg Fracht befördert.

Ende 2016 startete Zipline seinen Lieferdienst in Ruanda und transportiert seitdem Blut und Blutprodukte mit 15 Drohnen an 21 Krankenhäuser im Westen des Landes. Bisher wurden rund 4.000 Flüge absolviert. Die Flüge werden so durchgeführt, dass sie den restlichen Luftverkehr nicht behindern. Nun soll ein zweites Distributionszentrum in Ruanda eröffnet werden, um die Abdeckung zu vergrößern. Auch in Tansania ist ein solches System geplant.

  • Lieferanflug der Zipline-Drohne (Bild: Zipline)
  • Zipline-Drohne (Bild: Zipline)
  • Zipline-Drohne (Bild: Zipline)
  • Auslieferungsgebiet der Zipline-Drohnen (Bild: Zipline)
  • Zipline-Drohne (Bild: Zipline)
  • Zipline-Drohne (Bild: Zipline)
Lieferanflug der Zipline-Drohne (Bild: Zipline)

In den USA kündigte die Federal Aviation Administration (FAA) an, autonome, über die Sichtlinie hinausgehende Flüge über besiedelten Gebiete in das nationale Luftraumsystem der USA zu integrieren. Noch ist dies aber nicht offiziell. Zipline hofft, dann auch in den USA ab Ende 2018 die ersten Flüge unternehmen zu dürfen.

Weltweit werden Lieferdrohnen getestet - aber nur in wenigen Fällen kommerziell eingesetzt. Zu den weiteren großen Marktteilnehmern gehören Amazon, das seinen Prime-Air-Drohnenlieferdienst seit Jahren unter anderem in Großbritannien testet, und Project Wing, Teil von Alphabets X-Lab, das seine Drohnen zur Lieferung von Arzneimitteln und Burritos in einem Pilotprojekt in Australien einsetzt. Behördliche Verbote und technische Einschränkungen verhindern jedoch bisher den Durchbruch.



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