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Zini Mobiles: Zanco-Tiny-T1-Unterstützer sollen ihr Geld zurückerhalten

Das kleinste Mobiltelefon der Welt fällt wohl dem Streit zwischen Hersteller und Vermarkter zum Opfer: Wie das PR-Unternehmen Clubit New Media mitteilt, habe man dem Hersteller Zini Mobiles eine Frist von drei Tagen gesetzt, um das von den Unterstützern gesammelte Geld zurückzuüberweisen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Streit um die Auslieferung des Zanco Tiny T1 geht in eine neue Runde.
Der Streit um die Auslieferung des Zanco Tiny T1 geht in eine neue Runde. (Bild: Zini Mobiles)

Nachtrag vom 30. Juni 2018, 12:54 Uhr

Im Streit um die Auslieferung des als kleinsten Mobiltelefon der Welt angekündigten Zanco Tiny T1 hat das für die Vermarktung und die Crowdfunding-Kampagne zuständige Unternehmen Clubit New Media dem Hersteller Zini Mobiles eine Frist gesetzt. Binnen drei Tagen sollen die von den Unterstützern gesammelten Gelder zurücküberwiesen werden.

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Damit wird eine Auslieferung der Geräte immer unwahrscheinlicher. Clubit New Media hatte Zini Mobiles vorgeworfen, die Geräte trotz korrekt überwiesenen Geldern nicht auszuliefern. Zini Mobiles hingegen beschuldigt das PR-Unternehmen, nicht den vorher vereinbarten Betrag überwiesen zu haben und hat deshalb bisher noch keines der Mobiltelefone an die Crowdfunding-Unterstützer ausgeliefert.

Wie Clubit New Media im Diskussionsbereich der Kickstarter-Kampagne schreibt, sei das Unternehmen an einem Punkt angelangt, an dem man die Kampagne nicht weiterführen könne. Der Gesamtbetrag von 99.726,16 US-Dollar sei vom Besitzer von Zini Mobiles, Shazad Talib, zurückgefordert worden. Das Geld soll anschließend an die Unterstützer zurückgezahlt werden.

"Wir entschuldigen uns bei allen Unterstützern dafür, wie die Geschichte ausgegangen ist. Wir haben einfach jegliche Hoffnung und Vertrauen in den gesamten Prozess verloren", schreibt das Unternehmen in der E-Mail. Da Shazad Talib und Zini Mobiles wie vertraglich verabredet keinen Zugriff auf die Kampagnenseite haben, ist es schwer, in dem Fall die Standpunkte beider Seiten abzuwägen.

Talib kommuniziert über Unterstützer, die seine Sicht der Dinge auf der Diskussionsseite des Projektes veröffentlichen. So hat er jüngst bekanntgeben lassen, dass Zini Mobiles mit der Produktion des Gerätes beginnen wolle. Vor einigen Wochen sind bereits erste Modelle des Zanco Tiny T1 in asiatischen Onlineshops aufgetaucht.

Crowdfunding bedeutet nicht zwingenderweise, ein Gerät zu bekommen

Ob die Unterstützer des Gerätes ihr Geld tatsächlich wiedersehen, ist ungewiss. Das Zanco Tiny T1 ist ein weiteres Crowdfunding-Projekt, das gescheitert ist; wer bei derartigen Kampagnen Geld ausgibt, sollte sich bewusst sein, dass nicht in ein fertiges und versandbereites Produkt investiert wird.

Nachtrag vom 30. Juni 2018, 12:54 Uhr

Clubit New Media hat in einem Posting auf der Kickstarter-Seite des Projektes bekanntgegeben, dass das Geld der Unterstützer von Zini Mobiles zurücküberwiesen wurde. Das Geld sei vollständig eingegangen, der Prozess der Rückerstattung an die Unterstützer soll umgehend eingeleitet werden.



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hendrik940 30. Jun 2018

oh, da hab ich wohl geirrt. Wenns jetzt doch Geld zurück gibt. Mal sehen, ob die volle...

TrollNo1 27. Jun 2018

Naja, Crodwfunding war schon immer Risikokapital. Nur weil jetzt ein paar Projekte nicht...

TrollNo1 27. Jun 2018

Naja, vom zerstrittenen Partner kann man viel fordern...


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