Apple als ergänzender Konkurrent und Archos mit 433-MHz-Unterstützung

Neben Z-Wave und Zigbee will Apple mit seinem Homekit-Framework den Markt verändern. Die Spezifikation ist fertig. Erste Hersteller haben auch schon Homekit-Hardware angekündigt. Apple hält sich dennoch bedeckt. Während andere Produkte mit viel Aufsehen vorgestellt werden, werden die Hersteller beim Homekit-Framework zum Stillschweigen verpflichtet.

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Die Zentrale für die Heimautomatisierung könnte das kleine Apple TV werden. Damit kommen WLAN, Bluetooth Classic und Bluetooth Smart für die direkte Steuerung in Betracht, auch wenn Apple TV offiziell noch keine umfassende Unterstützung dafür hat. Seine Bluetooth-Lampe kann der Anwender beispielsweise noch nicht im Apple TV anmelden. Es gibt auch Hinweise, dass andere Hardware indirekt unterstützt wird. Philips ist beispielsweise ein Partner bei Homekit. Die Vorteile liegen auf der Hand: Per Homekit würde die Steuerung aller Produkte vereinheitlicht. Und die Philips-Leuchten sind dank einer Ethernet-Bridge im Heimnetzwerk angebunden. Ob dafür das kommende Zigbee 3.0 Voraussetzung ist, ist noch nicht bekannt.

Archos will Rollläden steuerbar machen

Einen ganz anderen Ansatz verfolgt Archos. Neben Smart-Home-Hardware mit Bluetooth Smart will es mit seinem Smart-Home-Tablet auch funkferngesteuerte Hardware per 433 MHz anbinden. Dazu zeichnet das Gerät die aussendende Frequenz einer Fernbedienung auf und kann dann selbst altes Equipment ansteuern, allerdings ohne Rückmeldung. Eine Rolllade meldet beispielsweise keinen Erfolg beim Schließen des Fensters. 433-MHz-Geräte anzubinden, würde vor allem Anwendern helfen, die Hardware dieser Art schon haben. Zum Smart Home gehören solche Installationen aber erst dann, wenn sie auch zentral über ein Gerät in Kombination zu anderen Aktionen betrieben werden können. Auch die 433-MHz-Technik wäre nur eine Ergänzung aus Kompatibilitätsgründen zu WLAN, Bluetooth, Z-Wave und Zigbee.

Z-Formatkrieg mit Hardware

Zigbee und Z-Wave: Am Ende wird die Hardware entscheiden. Diese sollte mit vielen Funkstandards kompatibel sein. Wer sich ein Smart Home einrichten will, will vielleicht sein Smartphone als Steuerzentrale verwenden. Dazu wird eine Bridge benötigt. Zigbee- oder Z-Wave-Implementierungen direkt in Smartphones gibt es bisher nicht.

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Außerdem hat Z-Wave bei der LED-Beleuchtung große Nachteile. Es gibt keine vernünftige Auswahl für Smart-Home-Systeme. Immerhin werde bereits an entsprechenden Produkten gearbeitet, sagte uns ein Vertreter auf der CES.

Zigbee ist da einen Schritt weiter. Mit Philips und seinem Hue-Lampen-System ist ein bekannter Partner längst etabliert, auch wenn viele nicht wissen, dass es Zigbee-Leuchten sind. Zudem unterstützen mit Osram und GE weitere namhafte Hersteller Zigbee mit Leuchtmitteln. Das Zigbee-Sammelsurium an Einzellösungen, die nicht interoperabel sind, könnte dann der Vergangenheit angehören.

Für mehr Informationen über Smart Home empfehlen wir unsere Artikel Wenn das Zuhause vernetzt wird und Smarthomes offen wie Scheunentore, die sich anderen Smart-Home-Systemen abseits der Protokoll- und Funkeigenarten von Zigbee oder Z-Wave widmen, die natürlich beide durchaus als Ergänzung für andere Systeme betrachtet werden können. Mix and Match ist anscheinend ein Prinzip des kommenden vernetzten Heimes. Eines ist sicher: Der Anwender braucht viel Wissen für die richtige Smart-Home-Installation und dieser Markt wird in Bewegung bleiben.

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 Auch Zigbee soll herstellerübergreifend funktionieren
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derhelle 12. Feb 2015

Hi, so etwas gibt es quasi. Zipabox. Hat eine coole Oberfläche und ist um fast jeden...

derhelle 12. Feb 2015

Da muss ich kurz Berichtigen, es gibt Lampen z.B. diese hier: http://control-your-home.de...

hifimacianer 12. Feb 2015

Ich würde nicht komplett auf das Loxone System setzen, sondern auf eine Mischumgebung...

WonderGoal 12. Feb 2015

Es gibt weltweit >3600 Hersteller und viele von denen bieten ebenfalls Funklösungen. Nur...



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