Zigbee-Bridge: Philips nimmt umstrittenes Hue-Update zurück

Philips beugt sich dem Druck der enttäuschten Anwender und nimmt das Update für die Hue-Basisstation zurück. So lassen sich wieder neue Leuchtmittel von Drittanbietern wie Osram mit dem auf Zigbee basierenden System Philips Hue koppeln und verwalten.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Philips-Hue-System
Philips-Hue-System (Bild: Philips)

Philips rudert nach massiven Anwenderprotesten und zahlreichen Presseberichten zurück und nimmt das Update für die Hue-Basisstation zurück. Vor kurzem war die Basisstation des Smart-Home-Beleuchtungssystem mit einem Update versorgt worden, das die Nutzung von Leuchtmitteln und anderen Geräte der Konkurrenz teilweise unterbunden hatte. Neuverbindungen mit entsprechenden Leuchtmitteln, beispielsweise von Osram oder GE, waren nicht mehr möglich, alte Verbindungen blieben nach Angaben von Philips aber erhalten.

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Philips begründete die Maßnahme mit Qualitätsproblemen. Einige umgerüstete und nicht zertifizierte Produkte ließen sich beispielsweise beim Dimmen nicht komplett abschalten. Parallel dazu ist Philips Kooperationen mit Bosch, Logitech und Samsung eingegangen.

Lampen anderer Hersteller weiterhin innerhalb von Philips Hue nutzbar

Philips hat sich in punkto Firmware jetzt aber umentschieden: "Wir haben kürzlich die Software von Philips Hue aktualisiert. Unser Ziel ist, den Produktnutzen sowie die Benutzerfreundlichkeit der Anwendung zu erhöhen. Die Anpassungen erfolgten mit bester Intention für Philips-Hue-Nutzer. Diese Weiterentwicklung unseres Systems hat auch Auswirkungen auf eine kleine Gruppe von Anwendern, die Lampen anderer Hersteller in Philips Hue eingebunden haben, welche sich nicht in vollem Umfang mittels der Philips-Hue-Software steuern lassen. Wir nehmen die Rückmeldung dieser Nutzergruppe sehr ernst und ziehen das erfolgte Update zurück. Lampen anderer Hersteller werden damit weiterhin in ihrem gegebenen Funktionsumfang innerhalb von Philips Hue nutzbar sein", teilte der Pressesprecher von Philips Lighting gegenüber Golem.de mit.

Philips arbeitet nach eigenen Angaben bereits an der Umsetzung und erwartet in Kürze die Fertigstellung.

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Philips teilte zudem mit, dass Anwender, die unzertifizierte Produkte nutzen, eventuell weiterhin deren Kompatibilitätseinschränkungen erleben werden. Einige Anwender berichteten, dass sich Lampen von anderen Herstellern nicht vollständig herunterdimmen lassen oder sie andere Farben als gewünscht zeigen.

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The Architect 17. Dez 2015

Sobald man über die API eine Transistion-Time von 0 ms einstellt, lassen sich auch OSRAM...

The Architect 17. Dez 2015

Der Punkt ist doch der: Die konkurrierenden Lampen von OSRAM (Lightify) sind teilweise...

Trockenobst 17. Dez 2015

Genau das macht ein Kumpel in der Industrietechnik. Nach Jahren(!) von Problemen mit...

Enter the Nexus 17. Dez 2015

Sollte doch jedem klar sein, dass sie Fremdhersteller mit großer Wahrscheinlichkeit...



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