Zetta: Russisches E-Auto mit originellem Antrieb soll 2021 kommen

Die Serienproduktion des ersten russischen Elektroautos Zetta soll bald beginnen. Der Kleinwagen verfügt als Besonderheit über Radnabenmotoren.

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Russisches Elektroauto Zetta
Russisches Elektroauto Zetta (Bild: Russisches Ministerium für Industrie und Handel)

Der Zetta soll Russlands erstes Elektroauto sein. Das Fahrzeug sollte eigentlich schon 2020 in die Serienproduktion gehen, doch das dreitürige Fahrzeug erschien bekanntlich nicht. Ende des Jahres 2021 soll es nun so weit sein. Der Zetta wird in Togliatti in der Region Samara gebaut, verfügt über drei Türen und ist mit einem kleinen Akku ausgerüstet.

Russlands Minister für Industrie und Handel, Denis Manturow, teilte in einem Fernsehinterview mit dem Sender RBK TV mit, dass der Zetta Ende 2021 in Serie gehen wird, derzeit fänden noch Tests statt.

Der Zetta ist ein recht ungewöhnliches Fahrzeug. Das Kleinfahrzeug wird mit Radnabenantrieb ausgestattet. Jeder der vier Motoren kommt auf 18,1 kW, ein Drehmoment von 232 Nm und wiegt 17 kg. Der Akku soll gerade einmal 10 kWh speichern und für eine Reichweite von bis zu 180 km sorgen. Das Fahrzeug soll eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h erreichen und in der Basisversion 550.000 Rubel kosten. Das entspricht umgerechnet etwa 6.300 Euro.

Nach einem Bericht der Wirtschaftswoche von Ende 2020 geriet das Projekt zwischenzeitlich ins Trudeln.

Den Angaben des Ministers zufolge soll auch ein Brennstoffzellenfahrzeug Made in Russia entstehen. Bis 2024 soll ein Serienmodell unter der Marke Aurus kommen. Was der angepasste Aurus Senat kosten wird, ist nicht bekannt.

Mit dem Radnabenantrieb ist das russische Kleinfahrzeug nicht allein. Auch das Elektroauto Lightyear One soll von vier Radnabenmotoren angetrieben werden, die zusammen eine Leistung von 100 kW haben. Die ersten Prototypen des Lightyear One sollen im Januar kommenden Jahres gebaut werden.

Radnaben für Elektroautos - ein alter Hut

Im Porsche-Museum steht der Nachbau des ersten funktionsfähigen Hybridautos der Welt, des Semper Vivus. Mit der Konstruktion dieses Fahrzeugs betrat Ferdinand Porsche vor 117 Jahren technisches Neuland.

Bei diesem Fahrzeug bilden zwei mit Benzinmotoren gekoppelte Generatoren eine Ladeeinheit, die gleichzeitig Radnabenmotoren und Batterien mit Strom versorgt. Der österreichische Industrielle Ludwig Lohner entwickelte zusammen mit Ferdinand Porsche zunächst Elektrofahrzeuge. Lohners Grund für die Entwicklung von Fahrzeugen mit Elektromotor war, dass die Luft von den "in großer Anzahl auftretenden Benzinmotoren verdorben werde".

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Trollversteher 06. Aug 2021

Nit "schnellstes menschliches Objekt" ist wohl beschleunigte Materie gemeint, und die...

Trollversteher 06. Aug 2021

Solche Kleinst-Fahrzeuge sind wohl eher für den Innenstadt- und Pendelverkehr gedacht...

nP 06. Aug 2021

Vollgas sind stolze 140 ;) Der Akku schmilzt sichtbar dahin. Man kann hier mit dem...

xSureface 06. Aug 2021

Holz wächst zwar nach, aber nicht in der Geschwindigkeit wie es verbrannt wird. Zudem ist...



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