Zertifizierungsprozess: Wigig-Geräte mit bis zu 8 GBit/s werden Teil des WLANs

Die ersten Produkte, die 8 GBit/s per WLAN mit Wigig-Technik übertragen können, sind zertifiziert worden. Damit können Hardwarehersteller damit beginnen, statt Dual-Band-Geräten Triple-Band-Geräte für das neue WLAN-Frequenzband zu entwickeln. Wichtige Chips von Intel und Qualcomm stehen bereit.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Anzahl der Wigig-WLAN-Router dürfte bald steigen.
Die Anzahl der Wigig-WLAN-Router dürfte bald steigen. (Bild: Andreas Sebayang/Martin Wolf/Golem.de)

Die Wi-Fi Alliance hat damit angefangen, Wigig-Produkte zu zertifizieren. Damit ist ein wichtiger Schritt getan, das 60-GHz-Band als Teil des WLAN-Systems zu definieren und die Interoperatibilität zwischen den einzelnen Wigig-Geräten für den Aufbau eines WLANs sicherzustellen.

Stellenmarkt
  1. Fullstack-PHP-Entwickler (m/w/d)
    SHD System-Haus-Dresden GmbH, Dresden
  2. Client-Administratoren (m/w/d)
    Flughafen Köln/Bonn GmbH, Köln
Detailsuche

Das 60-GHz-Band bietet mit Wigig alias 802.3ad vor allem Bandbreite und weniger Reichweite. Dafür bleibt das 2,4-GHz-Band zuständig (802.11b/g/n). Zwischen den beiden Bändern bleibt das 5-GHz-Band bestehen (802.11a/n/ac), das jetzt sozusagen den Kompromiss zwischen Reichweite und Geschwindigkeit darstellt und mittlerweile durch Hardware sehr gut unterstützt wird.

Mit dem Zertifizierungsprozess können sich Hersteller von Smartphones, Notebooks und WLAN-Routern darauf verlassen, dass alle Geräte korrekt miteinander kommunizieren. Das dürfte der Verbreitung von Triple-Band-Geräten helfen. Bisher ist die Anzahl der Produkte mit Wigig-Unterstützung noch recht gering. Die Wi-Fi Alliance sieht derzeit Bruttobandbreiten von bis zu 8 GBit/s in Geräten vor. Das gilt auch für kleine Smartphones, denn der ad-Standard nutzt noch nicht so viele Tricks, um die Bandbreite in die Höhe zu treiben.

Solche Tricks, wie etwa 4x4-Antennenkonfigurationen für 802.11ac, brauchen Platz. Der neue Standard ermöglicht damit beispielsweise äußerst schnelle Smartphone-Backups ohne die Notwendigkeit eines Kabels. Nachteilhaft ist allerdings, dass entsprechende Router zwingend eine bessere Kabelverbindung benötigen. Gigabit-Ethernet ist nicht schnell genug.

Intel und Qualcomm sind bereit

Golem Akademie
  1. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22.–23. März 2022, Virtuell
  2. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
Weitere IT-Trainings

Nach derzeitigem Stand haben bereits fünf Produkte die Zertifizierung erhalten. Darunter sind Intels Maple Peek (Tri-Band Wireless-AC 17265) und Qualcomms QCA9500.

Die Entwicklung und das Potenzial von Wigig alias 802.11ad haben wir bereits in einem ausführlichen Artikel betrachtet. Damit einhergehend ist auch eine bessere Verbreitung von 802.3bz alias NBase-T zu erwarten, um die Kabelschnittstelle zu beschleunigen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
"Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
Artikel
  1. Kryptowährung im Fall: Bitcoin legt rasante Talfahrt hin
    Kryptowährung im Fall
    Bitcoin legt rasante Talfahrt hin

    Am Samstag setzte sich der Absturz des Bitcoin fort. Ein Bitcoin ist nur noch 34.200 US-Dollar wert. Auch andere Kryptowährungen machen Verluste.

  2. eStream: Airstream-Wohnwagen mit eigenem Elektroantrieb
    eStream
    Airstream-Wohnwagen mit eigenem Elektroantrieb

    Der Wohnwagen Airstream eStream besitzt einen eigenen Elektroantrieb nebst Akku. Das entlastet das Zugfahrzeug und eröffnet weitere Möglichkeiten.

  3. Andromeda: Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie
    Andromeda
    Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie

    Erstmals ist ein Blick auf Andromeda möglich - das Smartphone-Betriebssystem, das Microsoft bereits vor einigen Jahren eingestellt hat.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 120,95€ • Alternate (u.a. AKRacing Master Pro Deluxe 449,98€) • Seagate FireCuda 530 1 TB (PS5) 189,90€ • RTX 3070 989€ • The A500 Mini 189,90€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /