Zertifikateproblem: Alte OS-X-Installer funktionieren nicht mehr

Wer Installationspakete der aktuellen oder älterer OS-X-Versionen aus dem Mac App Store installieren will, die vor dem 14. Februar 2016 erstellt oder heruntergeladen wurden, erhält eine Fehlermeldung des Installers mit dem Hinweis, dass die Daten manipuliert sein könnten.

Artikel veröffentlicht am ,
Installer von OS X 10.11
Installer von OS X 10.11 (Bild: Apple)

Apple hat am 14. Februar das Apple Worldwide Developer Relations Certification Intermediate Certificate ausgetauscht. Laut Anwendermeldungen und einem Bericht auf Tidbits können deshalb manche Installationsprogramme für OS X nicht mehr genutzt werden.

Stellenmarkt
  1. R&D IS Manager (m/w/d)
    Valeo Schalter und Sensoren, Bietigheim-Bissingen
  2. Mitarbeiter für die Funktionsstelle IT-Prozesse (m/w/d)
    Medizinischer Dienst Niedersachsen, Hannover
Detailsuche

Das Problem betrifft auch Installationspakete des aktuellen OS X 10.11 El Capitan, die vor dem 14. Februar 2016 aus dem Mac App Store heruntergeladen wurden. Auch bei Installern von OS X 10.9 Mavericks oder OS X 10.8 Mountain Lion sollen solche Fehlermeldungen auftauchen - aber nur, wenn sie aus dem Mac App Store stammen. Selbstgemachte USB-Installer-Disks sind laut einem Bericht von Arstechnica ebenfalls betroffen.

Das Verifizierungsproblem ist jedoch leicht zu lösen. Entweder lädt der Anwender den Installer neu aus dem App Store herunter und installiert die Software, oder er setzt das Datum auf dem System zurück. Das ist notwendig, wenn die gewünschte OS-X-Version älter ist als der Mac, auf dem sie installiert werden soll. Im Terminal geschieht das Setzen des Datums mit dem Befehl "date" gefolgt von dem gewünschten Datum - so ergibt die Eingabe von 0201010116 als Datum den 1. Februar 2016.

Das Auslaufen des Intermediate-Zertifikats Mitte Februar 2016 wurde von Apple schon im Dezember 2015 thematisiert. Damit verbunden waren einige Änderungen, die App-Entwickler beachten müssen. Software-Updates, die nach dem Auslaufen des alten Zertifikats etwa in den App Store gestellt werden, müssen das neue Zertifikat nutzen, egal ob sie für iOS, TVOS oder OS X entwickelt wurden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Garmin Fenix 7 im Test
Outdoor-Wearable mit fast allem Drin und Dran

Eine weitere Funktionslücke ist geschlossen: Nun hat auch die Garmin Fenix 7 einen Touchscreen - und noch mehr Akkulaufzeit.
Von Peter Steinlechner

Garmin Fenix 7 im Test: Outdoor-Wearable mit fast allem Drin und Dran
Artikel
  1. Musterfeststellungsklage: Parship kann eine Kündigungswelle erwarten
    Musterfeststellungsklage
    Parship kann eine Kündigungswelle erwarten

    Die Verbraucherzentrale ruft zur Kündigung bei Parship und zur Teilnahme an einer Musterfeststellungsklage auf. Doch laut Betreiber PE Digital ist das aussichtslos.

  2. Coronapandemie: Bayern und Sachsen-Anhalt steigen aus Luca aus
    Coronapandemie
    Bayern und Sachsen-Anhalt steigen aus Luca aus

    Immer mehr Länder wollen die Luca-App nicht mehr nutzen. Bayern will verstärkt auf die Corona-Warn-App setzen.

  3. Open Source: Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden
    Open Source
    "Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden"

    Die E-Mail eines großen Konzerns an den Entwickler von Curl zeigt wohl eher aus Versehen, wie problematisch das Verhältnis vieler Firmen zu Open-Source-Software ist.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • 1TB SSD PCIe 4.0 127,67€ • RX 6900XT 16 GB für 1.495€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • LG OLED 65 Zoll 1.599€ • Alternate (u.a. Razer Gaming-Maus 39,99€) • RX 6800XT 16GB 1.229€ • Thrustmaster Ferrari-Lenkrad 349,99€ • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /