Zero Rating: Bundesnetzagentur prüft Vodafone Pass
Die Bundesnetzagentur wird das neue Zero-Rating-Angebot von Vodafone prüfen. Das berichtet Info Digital(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf einen Sprecher der Regulierungsbehörde. "Die Bundesnetzagentur wird die neuen Vodafone-Tarife auf der Grundlage der gesetzlichen Vorgaben zur Netzneutralität prüfen und nach Abschluss dieser Prüfung entscheiden, ob beziehungsweise inwieweit Anpassungen erforderlich sind", sagte ein Sprecher der Wettbewerbsbehörde Info Digital.
Die Telekom hatte im April 2017 den Zero-Rating-Tarif Stream On eingeführt. Dieser steht Telekom-Kunden in höherpreisigen Tarifen offen. Seit Anfang April prüft die Bundesnetzagentur, ob Stream On gegen die Netzneutralität verstößt. Diese Prüfung werde in Kürze(öffnet im neuen Fenster) abgeschlossen, twitterte die Behörde.
Vodafone drosselt bei Verbrauch des Gesamtpakets
In den neuen, ab dem 26. Oktober verfügbaren Vodafone-Tarifen Red und Young werden vier verschiedene Vodafone-Pässe angeboten: Video-Pass, Music-Pass, Social-Pass und Chat-Pass. Darin bündelt Vodafone jeweils gängige Apps. Der Video-Pass kostet monatlich zehn Euro. Letzterer beinhaltet Zero-Rating für Amazon Prime Video, Netflix, Sky Go, Sky Ticket, Vevo und Vodafone GigaTV.
Sollte die Übertragungsgeschwindigkeit nach verbrauchtem Datenvolumen gedrosselt werden, gilt dies ebenfalls für den Vodafone-Pass. Unternehmenssprecher Thorsten Höpken sagte Golem.de: "Sollte es zu einer Drosselung der Internetgeschwindigkeit nach Verbrauch des Datenvolumens kommen, sind davon alle Dienste betroffen – unabhängig davon, ob sie Teil des Vodafone Passes sind oder nicht." Damit sei eine Gleichbehandlung im Sinne der Netzneutralität sichergestellt.
- Anzeige Hier geht es zu den besten Deals auf Mobilfunk, Internet und mehr bei Vodafone Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



