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Zero-Rating: Bundesnetzagentur startet Prüfung von Telekoms Stream On

Die Anhörung zum Zero-Rating-Angebot Stream On der Telekom hat begonnen. Die über 100.000 Kunden dürften sich nicht darüber freuen.

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Die Bundesnetzagentur prüft das Zero-Rating-Angebot der Telekom.
Die Bundesnetzagentur prüft das Zero-Rating-Angebot der Telekom. (Bild: Fabian Bimmer/Reuters)

Die Bundesnetzagentur hat wie angekündigt mit der Prüfung der Stream-On-Funktion der Deutschen Telekom begonnen. Das teilte die Regulierungsbehörde Golem.de auf Anfrage mit. Ein Sprecher sagte: "Die Bundesnetzagentur prüft die Tarifoptionen Stream On der Telekom Deutschland auf der Grundlage der gesetzlichen Vorgaben zur Netzneutralität und wird nach Abschluss dieser Prüfung entscheiden, ob beziehungsweise inwieweit Anpassungen erforderlich sind."

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Angehört würden die Telekom, verschiedene Marktbeteiligte, Verbände und Behörden. Mit einer Entscheidung sei erst nach Auswertung aller Stellungnahmen zu rechnen. "Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen", sagte der Sprecher.

Viele Kunden stocken Verträge auf

Die Telekom hatte Anfang April 2017 die kostenlose Stream-On-Option für ihre Mobilfunkverträge vorgestellt. Durch die Flatrate für Musik- und Video-Streaming-Inhalte werden die Daten nicht auf das gebuchte Volumen angerechnet. Bei der Bekanntgabe der Ergebnisse des ersten Quartals 2017 sagte Konzernchef Tim Höttges, dass bereits 100.000 Kunden in den ersten zwei Wochen StreamOn gebucht hätten. Viele Kunden hätten ihren Vertrag hochgestuft.

Die neue Option ist seit dem 19. April 2017 verfügbar und wird in drei Varianten angeboten. Stream On ist als Ergänzung für Magenta-Mobil-Tarife gedacht. Eine der drei Optionen gibt es nur für Magenta-Eins-Verträge, also für Kunden, die einen kombinierten Festnetz- und Mobilfunkvertrag bei der Telekom gebucht haben.

Zu den unterstützten Plattformen gehört das IP-TV-Angebot Entertain der Telekom. Außerdem sind unter anderem Netflix, Amazon Prime Video, Youtube oder auch Sky Go dabei. Die Dienste Apple Music, Amazon Prime Music, Amazon Music Unlimited, Napster Juke sowie Radioplayer.de nutzen Stream On, nicht dabei sind zum Beispiel Spotify, Googles Play Music, Deezer, Soundcloud und Audible.

Stream On steht laut Darstellung des Konzerns allen Inhalteanbietern offen. Ein Sprecher sagte: "Die Anbindung an Stream On ist für den Partner kostenfrei."



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Karstelengro 18. Mai 2017

Sky Go, Amazon Prime, Entertain TV, wie erwähnt Netflix.. nicht zu vergessen, die...

/mecki78 16. Mai 2017

Nur garantiert dir auch in Österreich keiner die 10 Mbit, sondern es kommt an, was...

katoteki 16. Mai 2017

Vielleicht würde ja eine Verbraucherzentrale klagen. Kann ich mir zumindest vorstellen...

DeVille 16. Mai 2017

Der Vertrag ist ja einsehbar: https://www.telekom.de/hilfe/mobilfunk-mobiles-internet...

Auaaa 16. Mai 2017

Als medienanbieter mit bestimmter maximalbandbreite könnte das sogar funktionieren, dass...


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