Rund 200 km sind ohne Laden möglich

Die Zero zieht souverän ihre Bahn. Bremsen und Fahrwerk sind tadellos. Das Motorrad funktioniert auf der Straße und im Gelände. Die Fußrasten sind breit und stabil genug, um aufrecht auf Schotterstraßen, unbefestigten Waldwegen und feinem Sand zu fahren.

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Dort zeigt sich, wie komfortabel sich ohne Getriebe fahren lässt. Allein mit minimalen Drehungen am Stromzug lässt sich die Kraft des Motors auf jedem Untergrund fein dosieren - eine interessante Erfahrung.

Das Motorrad ist serienmäßig mit Tempomat, Heizgriffen und einer Rangierhilfe zum Vor- und Rückwärtsfahren ausgestattet. Sie macht Einparken einfach. Der Windschild ist per Handrad verstellbar und das TFT-Display übersichtlich. Mit 247 kg Gewicht ist die Reiseenduro trotz großem Akku einige Kilogramm leichter als die GS. Es ist beeindruckend, wie viel Potenzial der Stromer hat.

Reichweite liegt bei ungefähr 200 km

Das gilt auch für Reichweite und Laden. Der Akku hat eine Kapazität von 17,3 kWh. Zero gibt eine kombinierte Reichweite von 185 Kilometern an. Unsere Teststrecke war rund 100 Kilometer lang, danach lag die Kapazität bei 65 Prozent. Rund 200 Kilometer sind daher möglich.

  • Die Zero DSR/X ist eine Reiseenduro mit Elektromotor. (Bild: Peter Ilg)
  • Die DSR/X leistet 75 kW, umgerechnet sind das 102 PS. (Bild: Peter Ilg)
  • Mit 225 Nm hat das Motorrad ein starkes Drehmoment - direkt vom Start an. (Bild: Peter Ilg)
  • Die Kurvenlage des 247 kg schweren Motorrads ist gut. (Bild: Peter Ilg)
  • Die DSR/X schafft in unserem Test mit normalem Akku eine Reichweite von um die 200 km. (Bild: Peter Ilg)
  • Mit einem zusätzlichen Akku kann die Reichweite um 40 km erhöht werden. (Bild: Peter Ilg)
  • Ebenfalls erhältlich ist ein Schnelllademodul, mit dem in 30 Minuten von null auf 95 Prozent geladen werden kann. (Bild: Peter Ilg)
  • Die Zero DSR/X von hinten (Bild: Peter Ilg)
  • Die Verkleidung schützt bedingt vor Wettereinflüssen. (Bild: Peter Ilg)
  • Die DSR/X ist dank der Bauform auch abseits befestigter Straßen gut zu fahren. (Bild: Peter Ilg)
  • Die Zero DSR/X kostet ab 26.550 Euro, die ersten Maschinen sollen noch im September 2022 bei Händlern in Deutschland ankommen. (Bild: Peter Ilg)
Die DSR/X schafft in unserem Test mit normalem Akku eine Reichweite von um die 200 km. (Bild: Peter Ilg)
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Mit einem optional erhältlichen Power Tank kann die Kapazität um 3,7 kWh auf 20,9 kWh erhöht und damit die Reichweite um etwa 40 Kilometer verlängert werden. Durch ein zweites, optionales Schnelllademodul lässt sich die Ladegeschwindigkeit an einer Typ-2-Steckdose auf eine Stunde halbieren, dann ist der Akku von null auf 95 Prozent geladen.

Zusatzakku oder zweites Ladegerät werden in einem 20-Liter-Staufach untergebracht, das sich dort befindet, wo Verbrenner-Motorräder ihren Sprit bunkern. Vom Handschuhfach bleibt dann nur noch die Hälfte übrig. Schade eigentlich, denn es ist praktisch.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

DSR/X kostet ab 26.550 Euro

Bei der Frage: weiter kommen oder schneller Laden ist Letzteres die vernünftigere Wahl. 200 Kilometer am Stück sind genug, um eine Pause einzulegen. In der Zeit kann der Akku dann doppelt so schnell geladen werden.

Preise für die beiden optionalen Ausstattungsvarianten nennt Zero noch nicht und voraussichtlich werden sie ab Frühjahr 2023 erhältlich sein. Für die Modellreihe SR kostet der Powertank 3.500 Euro, der zweite Lader 3.000 Euro. Günstiger wird es für das neue Modell höchstwahrscheinlich nicht. An der Haushaltssteckdose dauert es 10 Stunden, bis der Akku voll ist. Diese Option ist die Variante für daheim.

Der Stromer ist kein Schnäppchen, doch das ist nicht nur bei Zero so: elektrisch angetriebene Fahrzeuge sind grundsätzlich teurer als solche mit konventionellen Motoren. Die neue Zero gibt es in Weiß und Grün, sie kostet ab 26.550 Euro und somit fast 10.000 Euro mehr als eine GS. Noch im September sollen die ersten DSR/X bei den Händlern in Deutschland ankommen.

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 Blöd beim Parken: Feststellbremse löst sich automatisch
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Laskywalk 23. Sep 2022 / Themenstart

Was für ein pauschalisierter Unfug. Einfach mal Klischees aufzählen und darauf eine...

Laskywalk 23. Sep 2022 / Themenstart

Pauschale und unqualifizierte Äusserungen verbi(e)den! Rechtschreibung verbiden!

berritorre 22. Sep 2022 / Themenstart

Kann mir auch nicht vorstellen, dass es auf dem flachen Land da so toll mit den...

ap (Golem.de) 22. Sep 2022 / Themenstart

Wir haben den Artikel angepasst. Danke für den Hinweis.

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