Abo
  • Services:

Zero-Days: Microsoft veranstaltet doppelten Patchday

140 Sicherheitslücken in 18 Tranchen - das sind die Zahlen zum aktuellen Microsoft-Patchday. Im vergangenen Monat ist dieser wegen interner Probleme ausgefallen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Patchday ist zurück.
Der Patchday ist zurück. (Bild: Sam Yeh/AFP/Getty Images)

Microsoft hat den im Februar ausgefallenen Patchday nachgeholt und die regulär für den März vorgesehenen Patches ebenfalls verteilt. Im vergangenen Monat gab es Medienberichten zufolge Probleme mit Microsofts Build-System, die die Verschiebung notwendig machten. Insgesamt gibt es 18 Patch-Bundles, es werden 140 Sicherheitslücken geschlossen.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. Lagardère Travel Retail Deutschland GmbH, Wiesbaden

Die Verschiebung des Patchday hatte dazu geführt, dass Microsoft gleich mehrere Fristen von Googles Project Zero verpasste. Googles Sicherheitsforscher hatten die Informationen dann den eigenen Richtlinien entsprechend veröffentlicht. Die Sicherheitslücken betreffen den Edge-Browser, der einen Type-Confusion-Fehler aufweist. Außerdem hatte Google eine Schwachstelle im Graphics Device Interface von Windows offengelegt. Auch ein Fehler in SMB-Shares von Windows wurde bereits vorab veröffentlicht.

Zahlreiche Remote-Code-Executions

Mit dem Paket MS17-006 werden zwölf Fehler in dem Internet Explorer geschlossen. Diese sollen einen Angreifer in die Lage versetzt haben, Nutzern durch den Besuch einer Webseite einen bösartigen Code unterzuschieben und "Programme zu installieren, Daten anzuschauen, zu verändern oder zu löschen". Außerdem soll es möglich gewesen sein, neue Nutzeraccounts mit vollen Rechten zu installieren - sogar mit Administratorrechten, wenn der verwendete Benutzer diese auch hatte.

MS17-008 behebt einen Fehler im Hyper-V-Host. Angreifer hätten unter bestimmten Voraussetzungen aus dem Gastsystem entkommen und auf dem Host Code ausführen können. In Windows-Versionen seit Windows 8 gab es außerdem ein Problem mit der Windows PDF-Bibliothek, die mit einem speziell präparierten PDF dazu gebracht werden konnte, Code auf dem Rechner der Nutzer auszuführen. Ursache dafür war ein Speicherfehler.

Verteilt werden außerdem Updates für kritische Sicherheitslücken in Adobe Flash. Dieser Fehler kann auf Betriebssystemen seit Windows 8.1 ausgenutzt werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 148,60€ (Vergleichspreis 159,99€)
  2. 141,60€ (Vergleichspreis 163,85€)
  3. 4€
  4. (u. a. Samsung 970 EVO 500 GB für 145,89€ inkl. Versand statt 156,81€ im Vergleich)

TC 17. Mär 2017

Nö, habs jetzt entnervt ausgeblendet.

1st1 16. Mär 2017

Ein Update des aktuellen Patchdays hat den in Windows 10 integrierten MPEG Decoder kaputt...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Note 9 - Hands On

Samsung hat das neue Galaxy Note 9 vorgestellt. Wir konnten uns das Smartphone vor der Vorstellung bereits anschauen.

Samsung Galaxy Note 9 - Hands On Video aufrufen
The Cycle angespielt: Wenn Freunde sich in den Rücken fallen
The Cycle angespielt
Wenn Freunde sich in den Rücken fallen

Unter 20 Leuten findet sich immer ein Verbündeter - und der ist bei The Cycle des Berliner Studios Yager wichtig, denn wir haben nur 20 Minuten, um Aufträge zu erfüllen und von einem Planeten zu fliehen. In der Closed Alpha klappte das nämlich nicht immer so, wie von uns beabsichtigt.
Ein Hands on von Marc Sauter

  1. Contracts Sniper Ghost Warrior 4 ohne offene Welt
  2. Human Head Studios Wikingerspiel Rune kommt in den Early Access
  3. Games Deutsche Spielentwickler verlieren weiter Marktanteile

OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!
OLKB Planck im Test
Winzig, gerade, programmierbar - gut!

Wem 60-Prozent-Tastaturen wie die Vortex Poker 3 noch zu groß sind, der kann es mal mit 40 Prozent versuchen: Mit der voll programmierbaren Planck müssen wir anders als erwartet keine Abstriche machen - aber eine Umgewöhnung und die Einarbeitung in die Programmierung sind erforderlich.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern
  2. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  3. Apple-Patentantrag Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Threadripper 2990X AMDs 32-Kerner soll mit 4,2 GHz laufen
  2. AMD Threadripper v2 mit 32 Kernen erscheint im Sommer 2018
  3. Raven Ridge AMDs Athlon kehrt zurück

    •  /