Zero Company angespielt: Star Wars wird zum Taktikkrieg
Es kommen immer wieder neue Angreifer. Dabei wirkt die Aufgabe in Star Wars Zero Company zunächst überschaubar: Ich muss mit meinem kleinen Trupp eine Fläche in der Mitte der Map halten und dort etwas Wertvolles verteidigen. Die ersten Gegner sind schnell erledigt. Dann tauchen zwei oder drei neue auf. Und noch einmal zwei oder drei.
Irgendwann wird aus der vermeintlich einfachen Verteidigungsmission eine dramatische Angelegenheit. Verwundete Teammitglieder müssen aus der Schusslinie, gute Positionen werden unhaltbar und jeder Fehler kann Folgen haben.
Besonders aufpassen muss ich auf Hawke, die selbst erstellte Hauptfigur und Anführer von Zero Company. Stirbt Hawke, ist die Mission gescheitert. Bei den anderen Mitgliedern kann der Tod dagegen dauerhaft sein, sofern Permadeath aktiviert ist. Die Geschichte soll dann ohne sie weitergehen.
Der Tod gehört zum Geschäft
Mit gefallenen Kameraden geht die Truppe angenehm kaltschnäuzig um. Zwar gibt es im Hauptquartier eine Art Gedenkstätte, ansonsten sorgen sich die Überlebenden aber eher um Dinge wie die nächste fällige Miete. Das passt gut zum Söldnerleben von Zero Company.
Natürlich versuche ich trotzdem, alle lebend durchzubringen. Dabei zeigt Zero Company schon in der Vorabversion eine seiner großen Stärken: Die rundenbasierten Kämpfe sind übersichtlich, ohne simpel zu wirken.
Deckung, Sichtlinien, Positionierung und Spezialfähigkeiten sind schnell verstanden, trotzdem muss ich ständig abwägen, wer sich wohin bewegt und welche Aktion ich mir besser aufhebe.
Mit Controller besonders angenehm
Die Steuerung klappt mit Tastatur und Maus gut, aber mit Controller gefällt sie mir deutlich besser. Das liegt vor allem am kontextsensitiven Kreismenü rund um den ausgewählten Charakter. Fähigkeiten und Aktionen lassen sich mit den Analogsticks flott auswählen.
Andere Missionen meiner Vorschau verlaufen konventioneller. Mal soll ich Gegner ausschalten, etwas beschaffen oder einen Schauplatz sichern. Die feindliche KI macht einen soliden Eindruck: Gegner suchen brauchbare Positionen und bestrafen unvorsichtig vorgeschobene Figuren. Später sollen unter anderem Sabotage, Rettungsaktionen und die Jagd auf besonders gefährliche Ziele hinzukommen.
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