Zephyr Pro: Razers Atemmaske wird praktischer und gruseliger

Die Atemmaske Zephyr von Razer hat einen Nachteil: Gesprochenes ist schwer zu verstehen. Eine Lautsprecheranlage soll das ändern.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Zephyr Pro von Razer
Die Zephyr Pro von Razer (Bild: Razer)

Razer hat auf der Elektronikfachmesse CES 2022 seine neue Atemschutzmaske Zephyr Pro vorgestellt. Der Nachfolger der ersten Zephyr ist weitgehend identisch mit der vorigen Version, verfügt aber über eingebaute Lautsprecher und ein innen verbautes Mikrofon.

Damit soll eines der laut Razer am häufigsten bemängelten Probleme beseitigt werden: Träger der Zephyr-Maske waren aufgrund der nahezu luftdichten Abschirmung nur sehr schwer zu verstehen, wenn sie gesprochen haben.

Der eingebaute Lautsprecher kann die Stimme des Trägers verstärken, so dass sie trotz der Maske zu verstehen ist. Die Zephyr Pro filtert wie das normale Modell Luft mittels zweier N95-Filter, zudem ist eine Luftzirkulation eingebaut.

Lüfter mit zwei Stufen

Der Lüfter lässt sich in zwei Stufen schalten, je nachdem, wie viel Luft sich im Inneren der Maske bewegen soll. Bei der ersten Zephyr waren die Lüfter bereits in der niedrigen Einstellung sehr laut und haben insgesamt nicht viel dazu beigetragen, dass wir in der Maske besser atmen konnten. Insgesamt war das Tragen der ersten Zephyr eher anstrengend.

  • Die Zephyr Pro von Razer (Bild: Razer)
  • Die Zephyr Pro hat einen eingebauten Lautsprecher und ein Mikrofon. (Bild: Razer)
Die Zephyr Pro hat einen eingebauten Lautsprecher und ein Mikrofon. (Bild: Razer)

Der Mundbereich ist auch bei der Zephyr Pro aufgrund eines Sichtfensters erkennbar. Das hilft nicht nur dabei, die Mimik des Trägers zu erkennen, sondern kann auch Menschen mit Hörproblemen helfen, etwa beim Lippenlesen. Auch in dunklen Umgebungen ist der Mund sichtbar, da die Maske eine Innenbeleuchtung hat.

Der Lautsprecher dürfte den leichten Gruselfaktor der Zephyr allerdings nur noch verstärken: Im Test von Golem.de haben wir uns mitunter etwas fehl am Platz gefühlt, was in Berlin schon eine Aussage mit gewissem Wert ist. Die Zephyr Pro hat wie die erste Version eine RGB-Beleuchtung, die über eine App gesteuert wird.

Die Filter entsprechen dem Standard N95, die komplette Maske allerdings nicht. Daher ist es fraglich, ob die Zephyr Pro wie ihr Vorgänger überhaupt als gesetzlich erlaubte Coronaschutzmaske dienen kann. Die Zephyr Pro kostet 150 US-Dollar und ist damit 50 US-Dollar teurer als die Standardversion. Zusammen mit 33 Filtern kostet die Maske 200 US-Dollar.

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Bassa 08. Jan 2022

Kombisysteme können durchaus zertifiziert werden. 3M hat diverse Masken, GVS hat diverse...

Megusta 06. Jan 2022

und bald darfst du dir dann eine Sauerstoffflasche dazu kaufen mit der "sauberen" Luft...

flopalistik 06. Jan 2022

Warum nicht wie hl2, pick up the can stimme

budweiser 06. Jan 2022

Irgendwelche Nerds vielleicht aber sonst wohl kaum.



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