Zenimax: The Elder Scrolls Online erhält Vulkan-API

Mit dem Update 20 wird The Elder Scrolls Online unter MacOS von OpenGL auf MoltenVK umgestellt. Damit unterstützt das MMO die Vulkan-Grafikschnittstelle, unter Windows bleibt es wohl bei Direct3D 11.

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Vivec in Morrowind in The Elder Scrolls Online
Vivec in Morrowind in The Elder Scrolls Online (Bild: Zenimax/Screenshot: Golem.de/Marc Sauter)

Ein Support-Eintrag zu The Elder Scrolls Online verrät, dass Entwickler Zenimax der MacOS-Versionen einen neuen Render-Pfad spendiert. Um MacOS Mojave zu unterstützen, integriert das Team die MoltenVK genannte Runtime. Die übersetzt API-Calls von Vulkan zu Apples eigener Grafikschnittstelle Metal und ersetzt das bisher für The Elder Scrolls Online unter MacOS verwendete OpenGL.

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An der Windows-Version des Tamriel-Rollenspiels ändert sich offenbar nichts, dort wird weiterhin das Direct3D-11-API von Microsoft verwendet und nicht die neuere D3D12-Schnittstelle. Ohnehin ist das MMO recht genügsam, selbst eine Low-End-Grafikkarte wie eine Geforce GT 1030 schafft in 1080p mit hohen Details noch über 30 fps in großen Städten oder Kämpfen mit vielen Effekten. Wichtiger ist eine relativ flotte CPU, da ansonsten die Sichtweite reduziert werden muss - ein spielerischer Nachteil in The Elder Scrolls Online.

Mit MoltenVK für MacOS ist Zenimax nicht der erste Entwickler, denn Valve hat schon im Juni 2018 die Runtime für Dota 2 implementiert. Zumindest auf Macbooks steigt so die Bildrate ausgehend von OpenGL ES 3.0 drastisch, der Leistungszuwachs hängt aber stark von der jeweiligen Hardware und den verwendeten Einstellungen ab.

Das Update 20 für The Elder Scrolls Online soll noch 2018 erscheinen und erweitert das MMO unter anderem um den Murkmire-DLC, welcher Spieler an die Südküste von Schwarzmarsch führt - der Heimat der reptilienartigen Argonier. Mit dem Shadows of the Hist genannten DLC gibt es seit Spätsommer 2016 bereits zwei Verliese mit ähnlichem Setting, aber kein eigenständiges Gebiet. Im Juni 2018 wurde TESO um Summerset (Test) ergänzt, es war das zweite Kapitel nach Morrowind (Test) im Juni 2017.

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