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Zenimax: John Carmack will 22,5 Millionen US-Dollar

150 Millionen US-Dollar hat Zenimax im Jahr 2009 für id Software bezahlt – ein Großteil davon sollte auf das Konto von John Carmack wandern. Um einen Teil dieser Summe gibt es nun einen weiteren Rechtsstreit.
/ Peter Steinlechner
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John Carmack mit Oculus Rift (Bild: Oculus VR)
John Carmack mit Oculus Rift Bild: Oculus VR

Anfang Februar 2017 wurde ein längerer Rechtsstreit zwischen Zenimax (Bethesda) und Oculus VR vorerst beendet. Nun gibt es neuen Zwist zwischen den beiden Unternehmen: Oculus-Technikchef John Carmack ist der Auffassung, dass Zenimax ihm rund 22,5 Millionen US-Dollar schuldet und nicht zahlen möchte.

Oculus Rift CV1 – Test
Oculus Rift CV1 – Test (02:40)

Hintergrund ist allerdings nicht der Streit um die Rechte an Virtual-Reality-Headsets wie im letzten Verfahren. Stattdessen geht es um die Übernahme von id Software durch Zenimax im Jahr 2009. Wie nun bekanntwurde, hatte Zenimax sich damals bereiterklärt, für das Entwicklerstudio hinter Doom und Quake insgesamt 150 Millionen US-Dollar zu bezahlen.

Der Großteil der Summe stand dem Mitgründer, Chefprogrammierer und eigentlichen Leiter zu, also John Carmack: rund 45 Millionen US-Dollar. Die letzte Rate dieser Summe ist eigentlich demnächst fällig, und zwar genau am 23. Juni 2017.

Weil sich Zenimax aber laut der Klageschrift(öffnet im neuen Fenster) bereits jetzt bei einer etwas komplizierteren Angelegenheit mit Aktienoptionen – die für Februar 2017 vorgesehen war – querstellt, sieht Carmack offenbar seine Rechte bedroht und hat Klage eingereicht. Zenimax hat sich bislang nicht zu der Angelegenheit geäußert.


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