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Zenfone 6 im Test: Asus' Ansage an die Smartphone-Konkurrenz

Bei seinem neuen Zenfone 6 umgeht Asus eine Display-Notch mit Hilfe der sogenannten Flip Camera: Die Hauptkamera schwenkt auf Knopfdruck nach vorne. Aber auch abseits dieses Gimmicks bietet das Smartphone eine Menge Leistung für verhältnismäßig wenig Geld.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Zenfone 6 mit ausgeklappter Kamera
Das Zenfone 6 mit ausgeklappter Kamera (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit dem Zenfone 6 hat Asus ein neues Oberklasse-Smartphone vorgestellt, das mit Preisen ab 500 Euro wesentlich günstiger als vergleichbare Konkurrenzgeräte ist. Hervorstechendes Merkmal des Gerätes ist die schwenkbare Hauptkamera, die als Frontkamera verwendet werden kann. Dadurch kann das 6,41 Zoll große Display mit schmalem Rahmen und vor allem ohne Notch verbaut werden.

Im Test von Golem.de zeigt das Zenfone, dass es mehr zu bieten hat als das Kamera-Gimmick: Mit seinem Snapdragon-855-SoC, einem guten Display, hochwertiger Verarbeitung und Details wie einer programmierbaren Zusatztaste bietet das Smartphone eine Menge für relativ wenig Geld - und ist ein Geheimtipp unter den Topgeräten. Die Kamera kann allerdings nicht ganz mit der Oberklassekonkurrenz mithalten.

Schwenkbare Kamera wirkt stabil

Dass das Zenfone 6 eine schwenkbare Kamera hat, fällt beim ersten Betrachten des Smartphones kaum auf: Die Dualkamera ist in einem Modul untergebracht, das sich von der Glasrückseite durch seine Metallstruktur etwas, aber nicht zu stark abhebt. Das Kameramodul besteht aus einem Standardobjektiv mit 48-Megapixel-Sensor (Sony IMX586) und einem Ultraweitwinkelobjektiv mit einem 13-Megapixel-Sensor; auf ein Teleobjektiv verzichtet Asus.

Das Kameramodul lässt sich einfach über die Kamera-App des Zenfone 6 bedienen. Um ein Selbstporträt aufzunehmen, müssen wir wie bei anderen Smartphones einfach den Kamerawechselknopf drücken; dann schwenkt die Hauptkamera nach vorne und steht für Aufnahmen bereit. Interessanterweise benötigt das Zenfone 6 weniger Zeit für das Umschalten als beispielsweise Googles Pixel 3 XL, obwohl dieses keine mechanische Operation ausführen muss.

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Der Schwenkmechanismus wirkt auf uns recht stabil, im zusammengeklappten Zustand klappert das Modul allerdings ein wenig. Drücken wir stärker gegen die aufgeklappte Kamera, gibt diese irgendwann nach; dabei haben wir aber nicht das Gefühl, etwas zu beschädigen.

Anschließend können wir die Kamera wie gewohnt ein- und wieder ausklappen. Das Zenfone 6 hat auch eine Fall-Erkennung, die die Kamera zuverlässig und schnell einklappt, wenn das Smartphone herunterfällt - wie wir mehrere Male ausprobiert haben.

  • Dabei kommen dann Bilder wie dieses heraus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera des Zenfone 6 bildet Farben relativ warm ab. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Weitwinkelobjektiv sind helle Bereiche öfter etwas ausgebrannt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv mit dem P30 Pro von Huawei aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv mit dem P30 Pro von Huawei aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv mit dem Pixel 3 XL von Google aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Hauptkamera des Zenfone gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Superweitwinkelkamera des Zenfone gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Zenfone 6 von Asus hat keine Frontkamera, keine Notch und kein Kameraloch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Grund dafür ist die Hauptkamera, die nach vorne geschwenkt werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera besteht aus zwei Objektiven: einem Weitwinkel- und einem Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Zenfone 6 hat - anders als andere Top-Smartphones - einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der linken Seite hat das Smartphone einen separaten Knopf, der mit Funktionen belegt werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera in ausgeklapptem Zustand (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Kameramodul wirkt auf uns stabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Kameraschwenk lässt sich unter anderem für eine automatisierte Panoramafunktion verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Zenfone 6 von Asus hat keine Frontkamera, keine Notch und kein Kameraloch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Kameramodul lässt sich nicht nur komplett ausklappen, sondern auch stufenweise. Dann lässt sich die Kamera als schwenkbare Hauptkamera verwenden. Das klingt zunächst erst einmal spannend, in der Realität dürfte die Funktion aber nur in den seltensten Fällen wirklich sinnvoll sein. Natürlich können wir beim Fotografieren die Kamera automatisch auf unseren Blickwinkel ausrichten, ohne das Gerät bewegen zu müssen - in den meisten Situationen ist es aber schlichtweg praktischer und vor allem schneller, wenn wir das Smartphone wie gehabt auf unser Motiv ausrichten.

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Schwenkkamera hilft bei Panorama-Aufnahmen 
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mfgchen 11. Jul 2019

Asus hat Update auf die nächsten 2 Android-Versionen + 1 Jahr Sicherheitsupdates...

pehy 10. Jul 2019

Ich habe ein Zenpad 10, ein wirklich schönes, flottes und handliches Tablet, für dass es...

isthisadagger 09. Jul 2019

Das ZF6 hat eine Kombination von Features und Eigenschaften die kein anderes Phone mit...

Huanglong 08. Jul 2019

Ist halt nichts halbes und nichts ganzes, Ich finde auch Ränder nicht schlimm, irgendwo...

pk_erchner 08. Jul 2019

Pixel ist ein wenig zu teuer Android One ist Must-Have bald kommt das Xiaomi A3 (lite...


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