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Display ohne störende Notch

Das Display des Zenfone 6 ist 6,41 Zoll groß. Anders als viele Konkurrenten verbaut Asus kein OLED-Panel, stattdessen handelt es sich um einen IPS-Bildschirm. Das Display ist etwas weniger blickwinkelstabil als das des Oneplus 7 Pro: Die Helligkeit nimmt etwas ab, wenn wir das Smartphone seitlich ankippen. Insgesamt liegt der Helligkeitsverlust aber noch im akzeptablen Rahmen.

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Farben stellt das Display des Zenfone 6 verhältnismäßig kräftig dar, was am voreingestellten breiten Farbraum liegt. Stellen wir die Farbwiedergabe auf "Standard" um, wirken Bildschirminhalte etwas weniger kräftig. Zusätzlich zu den beiden Voreinstellungen können wir die Farbe und die Sättigung auch in einem manuellen Modus komplett selbst anpassen. In jedem Modus lässt sich zudem immer die Farbtemperatur regulieren. Insgesamt machen das Display des Zenfone 6 und dessen Einstellungsmöglichkeiten einen guten Eindruck auf uns, besonders angesichts des Preises des Smartphones.

Im Inneren des Zenfone 6 arbeitet Qualcomms aktuelles Top-SoC Snapdragon 855. In den Benchmarks liefert das Smartphone erwartbar gute Werte ab: Die 3.476 Punkte im Single-Test des Geekbench-Benchmarks liegen auf dem gleichen Level, das auch das Oneplus 7 Pro mit dem gleichen Prozessor erreicht. Das Zenfone 6 hat noch den sogenannten AI-Boost, einen Modus, der Spiele beschleunigen soll. Uns wird er auch beim Start der Geekbench-App angeboten, am Ergebnis ändert der Modus allerdings nichts. Bei einem SoC wie dem Snapdragon 855 ist es auch fraglich, inwiefern ein solcher Spezialmodus überhaupt notwendig ist.

  • Dabei kommen dann Bilder wie dieses heraus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera des Zenfone 6 bildet Farben relativ warm ab. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Weitwinkelobjektiv sind helle Bereiche öfter etwas ausgebrannt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv mit dem P30 Pro von Huawei aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv mit dem P30 Pro von Huawei aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv mit dem Pixel 3 XL von Google aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Hauptkamera des Zenfone gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Superweitwinkelkamera des Zenfone gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Zenfone 6 von Asus hat keine Frontkamera, keine Notch und kein Kameraloch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Grund dafür ist die Hauptkamera, die nach vorne geschwenkt werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera besteht aus zwei Objektiven: einem Weitwinkel- und einem Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Zenfone 6 hat - anders als andere Top-Smartphones - einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der linken Seite hat das Smartphone einen separaten Knopf, der mit Funktionen belegt werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera in ausgeklapptem Zustand (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Kameramodul wirkt auf uns stabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Kameraschwenk lässt sich unter anderem für eine automatisierte Panoramafunktion verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Zenfone 6 hat - anders als andere Top-Smartphones - einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Unser Testgerät hat 6 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Flash-Speicher, es handelt sich also um die mittlere der drei Versionen. Zudem ist noch ein Modell mit 6 GByte RAM und 64 GByte Flash-Speicher erhältlich, sowie eine Version mit 8 GByte RAM und 256 GByte Flash-Speicher. Die 6 GByte Arbeitsspeicher in unserem Gerät sorgen zusammen mit dem SoC für eine flüssig laufende Benutzeroberfläche, Apps starten schnell und problemlos. Hilfreich dürfte auch sein, dass Asus bei seinem neuen Gerät auf unnötigen Schnickschnack bei der Benutzeroberfläche verzichtet: Bis auf zwei kleine Asus-Hilfs-Apps befinden sich auf dem Smartphone nach der Ersteinrichtung nur Standard-Anwendungen und die Google-Apps. Auch am System selbst hat Asus nicht viel verändert, die Benutzeroberfläche fühlt sich erst einmal nach Standard-Android in der Version 9 an.

Einige spezielle Funktionen hat Asus aber installiert, manche sind hilfreich, manche weniger. Praktisch finden wir beispielsweise, dass der Regler für die Bildschirmhelligkeit direkt beim Herunterziehen der Benachrichtigungsleiste sichtbar ist. Den Mobile Manager hingegen, ein Speicherbereinigungswerkzeug, benötigen Nutzer eher nicht. Inwieweit der AI-Boost-Modus wirklich etwas bringt, finden wir ebenfalls fraglich. Optiflex soll den App-Start beschleunigen und "Leistung im Standby" sparen. Für uns klingt das, als würden Apps im Hintergrund beendet werden, was tendenziell bei Messenger-Apps ein Problem ist. Die Funktion lässt sich aber konfigurieren oder auch komplett abstellen.

Oberfläche reagiert schnell und zuverlässig

Insgesamt betrachtet bietet das Zenfone 6 eine gute, flinke Benutzeroberfläche, die mit etwas, aber nicht zu viel Schnickschnack auskommt. Der Google-nahe Look gefällt uns gut, die wenigen Erweiterungen stören uns nicht.

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 Schwenkkamera hilft bei Panorama-AufnahmenGut verarbeitetes Gehäuse 
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mfgchen 11. Jul 2019

Asus hat Update auf die nächsten 2 Android-Versionen + 1 Jahr Sicherheitsupdates...

pehy 10. Jul 2019

Ich habe ein Zenpad 10, ein wirklich schönes, flottes und handliches Tablet, für dass es...

isthisadagger 09. Jul 2019

Das ZF6 hat eine Kombination von Features und Eigenschaften die kein anderes Phone mit...

Huanglong 08. Jul 2019

Ist halt nichts halbes und nichts ganzes, Ich finde auch Ränder nicht schlimm, irgendwo...

pk_erchner 08. Jul 2019

Pixel ist ein wenig zu teuer Android One ist Must-Have bald kommt das Xiaomi A3 (lite...


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