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Schwenkkamera hilft bei Panorama-Aufnahmen

Für Schwenks bei Videoaufnahmen eignet sich das automatische Kameramodul leider auch nicht: Zum einen verläuft der Schwenk zu schnell, zum anderen ist ein deutliches Motorengeräusch zu hören. Das schnelle Schwenken ist zum Einstellen des Betrachtungswinkels praktisch, bei Videoaufnahmen allerdings unbrauchbar. Ganz anders ist das bei Panoramafotos: Ist der entsprechende Modus aktiviert, müssen wir - im Gegensatz zu anderen Smartphones - das Gerät nicht selbst bewegen. Stattdessen wird das Kameramodul automatisch geschwenkt und nimmt ein Panorama auf.

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Zu guter Letzt sorgt das schwenkbare Kameramodul dafür, dass der Bildschirm die Vorderseite fast komplett ausfüllt und nicht von einer Notch oder einem Loch im Display unterbrochen wird. Wie beim Oneplus 7 Pro genießen wir den ungestörten Blick auf die Display-Inhalte; sollten wir die Frontkamera doch einmal benötigen, ist sie schnell ausgefahren und einsatzbereit.

Das Zenfone 6 kann von der Bildqualität nicht mit anderen Smartphones im Oberklassebereich mithalten. Vergleichen wir Tageslichtaufnahmen mit dem Pixel 3 XL, dem Oneplus 7 Pro (das bei der Hauptkamera den gleichen Bildsensor hat) und dem P30 Pro von Huawei, so zieht das Asus-Smartphone in jedem Vergleich den Kürzeren.

Die Bildqualität ist insgesamt zwar ausreichend gut, in puncto Schärfe liegen die Vergleichsgeräte jedoch vor dem Zenfone 6. Der 48-Megapixel-Modus verbessert die Detailschärfe zwar etwas, führt in Bildbereichen mit feinen Mustern aber zu Farbstörungen. Vergleichen wir das hochauflösende Bild mit einem 40-Megapixel-Bild des P30 Pro, so liegt das Huawei-Smartphone klar vorne.

  • Dabei kommen dann Bilder wie dieses heraus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera des Zenfone 6 bildet Farben relativ warm ab. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Weitwinkelobjektiv sind helle Bereiche öfter etwas ausgebrannt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv mit dem P30 Pro von Huawei aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv mit dem P30 Pro von Huawei aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv mit dem Pixel 3 XL von Google aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Hauptkamera des Zenfone gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Superweitwinkelkamera des Zenfone gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Zenfone 6 von Asus hat keine Frontkamera, keine Notch und kein Kameraloch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Grund dafür ist die Hauptkamera, die nach vorne geschwenkt werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera besteht aus zwei Objektiven: einem Weitwinkel- und einem Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Zenfone 6 hat - anders als andere Top-Smartphones - einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der linken Seite hat das Smartphone einen separaten Knopf, der mit Funktionen belegt werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera in ausgeklapptem Zustand (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Kameramodul wirkt auf uns stabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Kameraschwenk lässt sich unter anderem für eine automatisierte Panoramafunktion verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Dabei kommen dann Bilder wie dieses heraus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Superweitwinkelobjektiv erweitert das Gestaltungsspektrum der Kamera um eine weite Perspektive. Der Sensor der zweiten Kamera schafft es jedoch nicht so gut wie der Hauptsensor, helle und dunkle Bereiche ausgleichend zu belichten - die hellen Stellen sind häufig zu stark belichtet und reißen etwas aus.

Nachtmodus momentan kaum brauchbar

Der Nachtmodus des Zenfone 6 bedarf noch einiger Optimierungen seitens Asus: Er schafft es nicht, in unserer dunklen Kammer ein brauchbares Bild zu produzieren. Zwar hat auch das Oneplus 7 Pro mit demselben Sensor seine Schwierigkeiten und schafft es nicht, ein mit dem P30 Pro vergleichbares Bild aufzunehmen; das Zenfone 6 schneidet allerdings noch einmal schlechter ab.

Für Aufnahmen von Personen verfügt das Zenfone 6 über einen Porträtmodus, der den Hintergrund unscharf maskiert. Dank der zwei Objektive kann das Smartphone den Vordergrund gut vom Hintergrund trennen, wir konnten bei unseren Aufnahmen keine großen Fehler erkennen. Die Stärke der Hintergrundunschärfe lässt sich live im Sucher einstellen.

Insgesamt ist die Kamera des Zenfone 6 nicht auf der Höhe der aktuellen Top-Konkurrenz, die allerdings stellenweise auch weitaus teurer ist. Der Sensor der Hauptkamera ist Sonys IMX586, also kein schlechter Chip; es bleibt daher zu hoffen, dass Asus mit einem Update noch mehr Qualität aus der Kamera herausholen kann. Aktuell stellt die Bildqualität die Schwachstelle des Zenfone 6 dar.

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 Zenfone 6 im Test: Asus' Ansage an die Smartphone-KonkurrenzDisplay ohne störende Notch 
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mfgchen 11. Jul 2019

Asus hat Update auf die nächsten 2 Android-Versionen + 1 Jahr Sicherheitsupdates...

pehy 10. Jul 2019

Ich habe ein Zenpad 10, ein wirklich schönes, flottes und handliches Tablet, für dass es...

isthisadagger 09. Jul 2019

Das ZF6 hat eine Kombination von Features und Eigenschaften die kein anderes Phone mit...

Huanglong 08. Jul 2019

Ist halt nichts halbes und nichts ganzes, Ich finde auch Ränder nicht schlimm, irgendwo...

pk_erchner 08. Jul 2019

Pixel ist ein wenig zu teuer Android One ist Must-Have bald kommt das Xiaomi A3 (lite...


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