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Zenfone 6: Asus präsentiert Top-Smartphone mit Klappkamera für 560 Euro

Mit dem Zenfone 6 bietet Asus ein Top-Smartphone mit sehr interessanter Hardware zu einem verhältnismäßig niedrigen Preis an. Der Clou: Die Dualkamera auf der Rückseite lässt sich mit einem Motor nach vorne klappen und als Frontkamera verwenden.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Zenfone 6 von Asus mit nach vorne geklappter Kamera
Das Zenfone 6 von Asus mit nach vorne geklappter Kamera (Bild: Asus)

Asus hat sein neues Android-Smartphone Zenfone 6 vorgestellt. Der taiwanische Hersteller verbaut in dem Gerät Hardware aus der Oberklasse, besonders die Kameraausstattung ist ungewöhnlich: Es gibt keine separate Frontkamera, stattdessen lässt sich die rückseitige Dualkamera nach vorne schwenken.

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Dies geschieht mit Hilfe eines eingebauten Motors. Aktiviert der Nutzer den Selbstporträtmodus der Kamera-App, klappt das komplette Kameramodul um 180 Grad nach vorne. Entsprechend lassen sich auch Selbstporträts mit dem 48-Megapixel-Sensor von Sony anfertigen, der in der Standardeinstellung Bilder mit 12 Megapixeln macht. Die Kombination von vier Pixeln zu einem resultiert in einer besseren Lichtausbeute. Die zweite Kamera hat ein Weitwinkelobjektiv und einen 13-Megapixel-Sensor.

Die Kamera kann nicht nur komplett nach vorne geschwenkt werden, sondern auch stufenweise manuell. So können Nutzer Fotos aus ungewöhnlichen Perspektiven machen, ohne sich verrenken zu müssen: Anstatt das Smartphone in einer unpraktischen Position zu halten, können sie die Kamera schwenken. Interessant ist auch die Möglichkeit, bei Filmaufnahmen Objekte durch einen automatischen Kameraschwenk im Bild zu behalten.

Asus kann das 6,4 Zoll große IPS-Display mit einer Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln dank der fehlenden separaten Frontkamera mit einem sehr schmalen Rahmen verbauen. Im Inneren des Smartphones arbeitet mit dem Snapdragon 855 Qualcomms aktuelles Top-SoC, als Grafikeinheit kommt eine Adreno 640 zum Einsatz.

Das Zenfone 6 unterstützt Cat13-LTE und WLAN nach 802.11ac. Bluetooth läuft in der Version 5.0, ein GPS-Empfänger und ein NFC-Chip sind eingebaut. Der Fingerabdrucksensor ist auf der Rückseite verbaut, auf einen Sensor unterhalb des Displayglases verzichtet Asus. Im Gegensatz zu anderen Topsmartphones hat das Zenfone 6 einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. Im rechten Rand ist ein zusätzlicher Hardwarebutton verbaut, den Nutzer individuell konfigurieren können.

  • Das Kameramodul lässt sich stufenweise schwenken. (Bild: Asus)
  • Zum Einsatz kommen zwei Kameras, eine mit Normalobjektiv und eine mit Weitwinkelobjektiv. (Bild: Asus)
  • Asus neues Zenfone 6 hat keine separate Frontkamera. (Bild: Asus)
  • Aufgrund er fehlenden Frontkamera kann das 6,4 Zoll große Display mit einem sehr schmalen Rahmen verbaut werden. (Bild: Asus)
  • Als Frontkamera wird die Hauptkamera verwendet - nachdem sie nach vorne geklappt wurde. (Bild: Asus)
Asus neues Zenfone 6 hat keine separate Frontkamera. (Bild: Asus)

Der Akku hat eine Nennladung von 5.000 mAh, eine Akkuladung soll Asus zufolge für bis zu 24 Stunden Videoplayback ausreichen. Ausgeliefert wird das Zenfone 6 mit Android 9 und Asus' eigener Benutzeroberfläche ZenUI in der Version 6.

Asus hat das Zenfone 6 mit wahlweise 6 oder 8 GByte Arbeitsspeicher und 64, 128 oder 256 GByte Flash-Speicher vorgestellt, die geringste Speicherausstattung kostet 500 Euro. In Deutschland wird das Smartphone aber nur in der Konfiguration mit 6 GByte RAM und 128 GByte Flash-Speicher erscheinen. Der Preis ist mit 560 Euro für die gebotene Hardware aber immer noch gering.



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px 20. Mai 2019

Was aber auch höchstens Spieler merken werden. Kamerahauptlinse ist doch die selbe Sony...

skyynet 17. Mai 2019

Asus' Namensgebung ist immer mal wieder schwierig. Das Zenfone 6 gab es bereits 2014...

Arsenal 17. Mai 2019

Danke für die Information

Arsenal 17. Mai 2019

Nachdem ich mich jetzt getraut habe meine SIM-Karte auf meine SD-Karte zu kleben nicht...


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