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Zend: Experimentelle JIT-Engine für PHP veröffentlicht

Zend hat eine experimentelle JIT-Engine für PHP veröffentlicht. Gepflegt werden soll sie vorerst nicht, konkrete Ziele gibt es dafür ebenso wenig. Dasselbe Konzept wird aber auch in Facebooks HHVM genutzt, um die Sprache zu beschleunigen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das PHP-Maskottchen Elephpant
Das PHP-Maskottchen Elephpant (Bild: Flickr/Cal Evans/CC-BY-SA 2.0)

Der Zend-Angestellte Dmitry Stogov hat experimentellen Code des Unternehmens veröffentlicht, mit dem sich PHP Just-in-Time (JIT) kompilieren lassen soll. Bisher wird die Sprache von einem Interpreter ausgeführt, der Zend-Engine. Diese ist für PHP 7 zwar grundlegend überarbeitet worden, an dem Konzept zur Ausführung ändert sich aber vorerst nichts.

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Denn der nun vorgestellte Jit-Compiler sei in keiner Weise bereit für irgendwas, wie Stogov schreibt. Es handele sich ausschließlich um ein Experiment, das in naher Zukunft auch nicht weiter gepflegt werden soll. Interessierte sollten die Verfügbarkeit des Codes lediglich aus wissenschaftlichen Gründen betrachten. Von einem produktiven Einsatz rät Stogov noch ab.

Offenbar sind die für PHP 7 umgesetzten Neuerungen an der Engine zunächst ausreichend, was die Geschwindigkeitssteigerungen betrifft. Nachdem die neue Generation der Programmiersprache erschienen ist, könnte die Idee eines Jit-Compilers für PHP wieder aufgenommen werden. Ob und wann dies allerdings tatsächlich geschieht, ist derzeit noch unklar.

Dass sich ein Wechsel auf Jit-Technik oder gar das Ahead-of-Time-(AOT-)Kompilieren positiv auf PHP auswirken könnte, zeigt die von Facebook entwickelte HHVM. Diese Alternative zur Zend-Engine verwendet unter anderem Jit und einige weitere Details, um das Ausführen von PHP zu beschleunigen. Zumindest für die Wikipedia und einige weitere Webseiten brachte der Wechsel deutliche Verbesserungen.

Der Code steht auf Github zum Testen bereit. Da dieser derzeit aber nicht weiter gepflegt wird, könnte er mittelfristig nicht mehr eingesetzt werden.



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burzum 03. Mär 2015

10% dürfte wohl eine deutliche Übertreibung sein. Zumal bei den Shorttags ja vorher...


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