Ein Ultrabook im Schneckentempo

Asus hat im schlanken Gehäuse des Zenbooks den damals schnellsten ULV-Prozessor von Intel verbaut. Der Core i7-2677M taktet seine beiden Kerne in der Regel mit 1,8 GHz und kann im Bedarfsfall auf 2,9 GHz hochtakten. Der Dual-Core unterstützt außerdem Hyperthreading.

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Zwar verkauft Intel immer noch Kerne, die ungefähr den Daten der CPU aus dem Zenbook entsprechen. Doch im Fall der aktuellen Alder-Lake-CPUs wären das eben nicht mehr die schnellsten im Angebot, sondern eher die langsamsten. Hinzu kommen etwa zehn Jahre Weiterentwicklung der Mikroarchitektur, so dass die Alder Lake den alten Sandy-Bridge-Chip garantiert sogar bei einem geringeren Energiebudget schlagen.

Im Vergleich des i7-2677M mit dem Core i7-1185G7 (Tiger Lake) schneidet letzerer selbst bei der Single-Thread-Leistung mit einem rund dreifach besseren Wert in Geekbench ab, der Multi-Core-Wert erreicht auf dem Tiger Lake gar rund das Vierfache des Sandy-Bridge-Chips. Das ist möglich dank Quad-Core und acht Threads - wohl gemerkt aber bei gleicher TDP von 15 W.

Und all diese im Vergleich zu heute schlechten Werte des Zenbook zeigen sich bei der täglichen Arbeit immer wieder. Seien es Webseiten mit viel Javascript oder Webassembly, die Darstellung von Videos, die wegen fehlender Hardware-Beschleunigung im Browser per CPU decodiert werden, oder intensivere Arbeitsschritte wie das Suchen in E-Mails oder das Kompilieren von Code - fast alles, was über das Tippen im Editor hinausgeht, fühlt sich einfach nur noch zäh an.

Langsamer RAM und SSD

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Verschlimmert wird das eigentlich nur noch durch die 4 GByte DDR3 RAM. Der ist nicht nur langsam, sondern inzwischen schlicht auch zu klein bemessen. Eine für uns übliche Desktop-Nutzung mit mehreren Chat-Anwendungen in Electron-Clients, E-Mail-Client, eine Browser-Sitzung mit häufig mehr als 40 Tabs und einer Textverarbeitung zwingen den Arbeitsspeicher und das Betriebssystem an eine volle Auslastung.

Im beschriebenen Fall wird dann auch auf die ebenfalls nicht mehr wirklich schnelle Sata-SSD geswapped. Vom einstmaligen Versprechen, ein schneller Laptop zu sein, ist das Zenbook aus heutiger Sicht sehr weit entfernt. Zu sehr haben sich die eigenen Gewohnheiten wie auch die benötigten Ressourcen bestimmter Anwendungen verändert.

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 Schlecht aufgelöst und ungewohnte PeripherieFazit 
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berritorre 10. Mär 2022

Der Autor musste sein seine Ziele für den Monat erreichen, sprich X Artikel mit jeweils...

berritorre 10. Mär 2022

Sicher gibt es da welche. Wenn es halbwegs vernünftig und bezahlbar umsetzbar wäre, dann...

Alnothur 10. Mär 2022

Im Vergleich zu Ubuntu ist so ziemlich alles die bessere Wahl.

MrLee 09. Mär 2022

Klingt bekannt :-) Ich atte es zu spät bemerkt und musste massiv erstmal Material...



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