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Asus Zenbook Duo mit Panther Lake – Verfügbarkeit und Fazit

Ursprünglich konnten Kunden das Zenbook Duo, das auf einem existierenden Chassis vom vergangenen Jahr basiert, ab einem Preis von etwa 2.300 Euro kaufen. Dafür gibt es die Version mit Core Ultra 9-386H, 32 GByte RAM und 1-TByte-SSD. Die von uns getestete Variante mit Core Ultra X9-388H kostet ab 2.600 Euro.

Aktuell sind die Geräte in Deutschland aber nicht erhältlich, weil Unternehmen wie Asus und Acer einem Verkaufsverbot unterliegen, das gerichtlich durch Nokia erwirkt wurde. Seit Februar 2026 können wir das Zenbook Duo (UX8407) deshalb nicht mehr bestellen. Möglicherweise wird sich das in Zukunft ändern.

Fazit

Intel suchte sich mit dem Zenbook Duo UX8407 eine ungewöhnliche Plattform aus, um die eigene Panther-Lake-Generation zu präsentieren. Der Chip macht sich in diesem Laptop aber sehr gut, da er energieeffizient ist und in den meisten Applikationen, Games und KI-Benchmarks solide Ergebnisse abliefert.

ASUS Zenbook Duo 14 UX8407AA - Vor- und Nachteile
Pro Contra
Intel Panther Lake für meisten Anwendungen schnell genug Schreckliche Asus-Software
lange Akkulaufzeit Linux funktioniert kaum
zwei Displays ermöglichen mobiles Multimonitor-Arbeiten Schwerer und dicker als andere 14-Zoll-Notebooks
Gute Helligkeit, Farbabdeckung und Toucheingabe Umständliche Anstecktastatur
Genug Ports fürs Büro Kann durch Verbot aktuell nicht in Deutschland gekauft werden

Das Zenbook Duo selbst ist ein typisches Asus-Produkt. Der Hersteller bringt eine tolle Idee heraus, die durch die Umsetzung und schreckliche Softwareunterstützung häufig ein wenig unausgereift wirkt.

Das gilt zum Beispiel für das Tastaturcover, das per Bluetooth träge auf Ersteingaben reagiert oder, einmal aufgesetzt, nur umständlich entfernt werden kann. Auch das Gewicht von 1,65 kg ist für ein so kompaktes Notebook enorm, wobei die gelegentlich schlechten Blickwinkel der spiegelnden Displays direkt auffallen.

Die Asus-Software macht die Nutzung des zweiten Displays als virtuelle Tastatur zu einem Graus. Diese ist auch der primäre Grund, warum ein Linux in unserem Test zu einem Komplettreinfall wird, da nach der Installation nicht einmal die Displays richtig funktionierten.

Trotzdem macht das Zenbook Duo Spaß, wenn wir es richtig benutzen. Sobald wir es auf einen stabilen Tisch stellen und das integrierte Tastaturcover drahtlos davor verwenden, ist der zusätzliche Platz auf dem Desktop durch zwei helle und farbgenaue Panels ein Produktivitätsvorteil.

Zusammen mit der exzellenten Akkulaufzeit könnte das skurrile Notebook vor allem Profis ansprechen, die viel unterwegs sind und auf Reisen arbeiten. Wir sollten dabei aber keine Hemmungen haben, im Zug aufzufallen. Vielleicht gefällt uns diese Aufmerksamkeit ja sogar.


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