Zwei Monitore zum Mitnehmen
Die zwei hell leuchtenden OLED-Displays gehören zu den größten Stärken des Zenbook Duo. In unseren Messungen kommen beide Panels auf eine gute Helligkeit von durchschnittlich 478 cd/m² oben und 473 cd/m² unten. Auch die Farbabdeckung hält mit teilweise teureren Geräten wie dem Macbook Pro 16 mit. Wir messen bei beiden Panels im Schnitt 100 Prozent SRGB, 91 Prozent Adobe RGB und 99,8 Prozent DCI-P3. Zudem werden Touch- und Stifteingabe unterstützt.
Ein Nachteil fällt jedoch gerade bei diesem Gerät auf: Der Betrachtungswinkel der beiden Panels ist vor allem entlang der Y-Achse nicht der beste. Nutzen wir das Zenbook Duo im Laptopmodus auf dem Tisch mit einem Display als Tastatur, merken wir deutliche Helligkeitsunterschiede auf dem unteren Panel. Auch die fehlende Entspiegelung ist wenig hilfreich, da Elemente aus einer natürlichen Sitzposition teils schwierig zu erkennen sind.
| Test | Werte |
|---|---|
| Cinebench 2026 Multi/Single | 3.963/530 cb |
| Cinebench 2024 Multi/Single | 891/115 cb |
| Geekbench 6 Multi/Single/Vulkan | 16.990/3.007/66.392 Punkte |
| Cyberpunk 2077 FHD high/medium/low | 92/76/53 fps |
| Shadow of the Tomb Raider FHD high/medium/low | 81/68/66 fps |
| Display-Helligkeit | oberes Display: 478 cd/m², unteres Display: 472 cd/m² |
| Display-Farbabdeckung SRGB/Adobe RGB/DCI-P3 | 100/91/99,8 % |
| Akkulaufzeit (80/20-Test) | 15:54 Stunden (ein Display), 9:46 Stunden (zwei Displays) |
| SSD-Speed (Crystaldiskmark) R/W | 7.053/5.834 MByte/s |
Am besten lässt sich das Zenbook Duo mit dem integrierten Standfuß aufgebockt nutzen. Uns gefällt vor allem der Buchmodus, bei dem beide Panels hochkant vor uns stehen. Da viele Webseiten, Code und Dokumente die meisten Inhalte von oben nach unten anzeigen, können wir so das meiste aus beiden Bildschirmen herausholen.
Alternativ können wir beide Panels um 90 Grad drehen. Dann präsentieren sie sich als übereinander angeordnete 16:10-Displays für ein eher traditionelles Multimonitor-Setup. Unabhängig von der Orientierung sind zwei 14-Zoll-Panels statt nur einem ein produktiver Vorteil, der nicht zu unterschätzen ist.
Panther Lake ist schnell und ausdauernd
In allen Tasks hat sich der Panther-Lake-Chip, in unserem Fall ein Core Ultra X9 388H, gut geschlagen. Das sehen wir bereits in synthetischen Benchmarks. In Cinebench 2026 kommt unser Testsystem auf 3.963 Punkte. Es kann sich damit über dem M5 des Macbook Air platzieren, das im gleichen Test auf 3.359 Punkte kommt. Das liegt vor allem an der Kernanzahl von 16 im Vergleich zu acht Kernen beim M5. Im Single-Core-Test bleibt Panther Lake hinter dem aktuellen Apple-Silicon-Pendant zurück.
Auch im GPU-Teil scheint das System etwas langsamer zu sein als der M5. Unser Panther-Lake-Chip erreicht in Geekbench 6 Vulkan 66.392 Punkte. Ein Macbook Air M5 kommt in Geekbench 6 Metal auf 75.656 Punkte. In der Praxis sind beide Systeme etwa gleichauf. Shadow of the Tomb Raider rendert Panther Lake in Full-HD-Auflösung und bei hohen Grafikdetails etwa mit 66 fps. Das Macbook Air M5 kommt hier auf 63 fps.
Cyberpunk 2077 ist für die integrierte Intel-Arc-B390-Grafikeinheit ebenfalls kein Problem. In Full HD und hohen Details sind gut spielbare 63 fps drin. Das Macbook Air M5 kommt auf 41 fps. Wir sehen: Gerade beim GPU-Teil nahm Intel doch einige Verbesserungen vor, was den Core Ultra X9 auch für Privatanwender interessant macht, die nach der Arbeit aktuelle Games auf dem gleichen Gerät spielen wollen.
Zehn Stunden Laufzeit sind drin
Vor allem hat uns die Ausdauer des Intel-Chips erstaunt. In einem 80/20-Mix aus leichter Last (Youtube 4K bei 200 cd/m²) und Dauerlast (Cinebench 2026) kommt das System auf 15:54 Stunden. Die 25-Watt-CPU drosselt vor allem beim Anzeigen von Videoinhalten stark herunter und benötigt kaum Energie. Natürlich hilft der große 99-Wattstunden-Akku ebenfalls.
Die gemessenen Werte gelten nur, wenn wir das Zenbook mit einem aktivierten Display im Laptopmodus nutzen. Deshalb starteten wir einen weiteren Durchlauf mit zwei Displays. Dabei werden auf einem Panel Inhalte wie Benchmarks und Videos angezeigt, während das zweite Panel statische Inhalte wie Webseiten zeigt. Im 80/20-Mix sinkt die Laufzeit auf 9:46 Stunden, was noch immer ein guter Wert ist.
All das fällt allerdings auseinander, wenn wir das vorgefertigte Windows-System verlassen und Linux nutzen möchten. Doch auch hier performt Panther-Lake gut, wenn es um KI-Renderings geht.
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